Thurweg verlängern

LICHTENSTEIG. Im Waldentwicklungsplan (WEP) Regelstein ist eine Fortsetzung des Thurwegs in Lichtensteig eingezeichnet. Die Fortsetzung soll vom Bahnhof flussabwärts auf dem in Fliessrichtung linken Ufer bis zur Grenze der Gemeinde Bütschwil verlaufen.

Martin Knoepfel
Merken
Drucken
Teilen

LICHTENSTEIG. Im Waldentwicklungsplan (WEP) Regelstein ist eine Fortsetzung des Thurwegs in Lichtensteig eingezeichnet. Die Fortsetzung soll vom Bahnhof flussabwärts auf dem in Fliessrichtung linken Ufer bis zur Grenze der Gemeinde Bütschwil verlaufen. Bütschwil gehört mit Mosnang ins Gebiet des WEP Alttoggenburg. Die Arbeiten am WEP Alttoggenburg haben aber noch nicht begonnen. Der Neueintrag erfolgte auf Wunsch der Gemeinde Lichtensteig.

Anliegen aus der Bevölkerung

Stadtpräsident Mathias Müller sagt, damit sei ein Anliegen aus der Bevölkerung aufgenommen worden. Heute sei der Thurweg in Lichtensteig nicht optimal, da man vom Bahnhof ins Städtli hinaufsteigen müsse. Von der Stadtbrücke zur Abwasserreinigungsanlage (ARA) sei ein Weg am Flussufer relativ einfach zu realisieren. Unterhalb der ARA werde es schwieriger.

Der Eintrag in den WEP sei vorsorglich gemacht worden, sagt Mathias Müller. Der WEP sei ein Instrument für die strategische Planung. Vor einer Realisierung müsse man Kontakt mit den Anstössern, den Grundbesitzern und dem Kanton aufnehmen, sagt Mathias Müller.

Im Bundesinventar

Seit 1983 ist der Abschnitt der Thur zwischen Lichtensteig und Schwarzenbach im Bundesinventar der Landschaften und Naturdenkmäler von nationaler Bedeutung (BLN) enthalten. Es handelt sich um ein Gebiet von 11,48 Quadratkilometern (km2), wobei auch Zuflüsse der Thur eingeschlossen sind, unter anderem Teile des Neckertals.

Das BLN existiert seit 1977. Es umfasst einzigartige oder für die Schweiz typische Landschaften. Es soll die Erhaltung und die Pflege der landschaftlichen Vielfalt gewährleisten. Der Abschnitt der Thur von Lichtensteig bis Schwarzenbach wurde 1983 bei der ersten grossen Erweiterung des BLN zusammen mit zahlreichen anderen Gebieten ins Inventar aufgenommen. Auch das Hörnli-Bergland, das teilweise im Toggenburg liegt, ist im BLN enthalten (160,46 km2). Im BLN findet man unter anderem auch das Säntisgebiet (179,39 km2) und das Gebiet Speer-Churfirsten-Alvier (302,94 km2).