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Thursanierung – der Grössenwahn wächst

Leserbriefe zur geplanten Thursanierung in Wattwil
Daniel Meile, Obere Berglistrasse 16, 9630 Wattwil

Am Donnerstag, 16. November, war ich an der öffentlichen Informationsveranstaltung zur Thursanierung dabei. Zwei Stunden wurde das Thurprojekt durch die Behörden der anwesenden Bevölkerung vorgestellt. Den vielen Fragen der Anwesenden schenkten sie nur gerade 15 Minuten Zeit. Ein Hohn waren es doch viele offene Fragen, welche es zu beantworten galt. Kaum kam die Diskussion ins Rollen, wurde sie auch schon wieder vom Kantonsvertreter Dünnenberger abgeklemmt. Zu viele kritische Stimmen möchte man ja nicht hören, oder? Man gaukelt der Bevölkerung vor, man könne aktiv mitarbeiten, aber das Gegenteil ist der Fall. Man wird nicht ernst genommen und für inkompetent gehalten. Im neuen Projekt sollen drei neue Fussgängerbrücken und eine neue Autobrücke gebaut werden. Nicht mal in Zürich hat es an der Limmat in so engem Abstand so viele Brücken. Für mich ist klar, der Grössenwahn bei den Börden wächst weiter. Steuergelder spielen keine Rolle. Im Weiteren wurde das Projekt bei der Postbrücke, welche unter Schutz steht, vorgestellt. Dort waren die Verantwortlichen das erste Mal kreativ und haben es geschafft, den Durchfluss so zu gestalten, dass kein zusätzliches Land verbraucht wird. Hingegen bei den privaten Grundeigentümern wird grosszügig Land gefordert. Auch der Grundeigentümer steht unter Schutz. Der Bund schützt sie mit der Eigentumsgarantie.

Steht eine der grössten Enteignungsaktion in der Schweiz an? Wir kämpfen für unser Recht, wenn nötig bis vor Bundesgericht. Die Verantwortlichen sollen nun endlich auch zugunsten der privaten Grundeigentümer kreativ werden. Alois Gunzenreiner brüstet sich damit, dass er den Steuerfuss gesenkt hat und durch die Sanierung keine Steuererhöhung zu erwarten sei. Gemäss Behörden kostet die Sanierung 45 Millionen Franken, plus/minus 25 Prozent, Stand 2016. Ich rechne, wenn dieses Wahnprojekt so weiter geht, mit 60 Millionen Franken und mehr. 25 Prozent davon muss der Steuerzahler von Wattwil berappen. Wollen wir das?

Daniel Meile, Obere Berglistrasse 16, 9630 Wattwil

Privateigentum ernsthaft in Gefahr

Vergangenen Donnerstag fand im Thurparksaal eine Informationsveranstaltung unter der Leitung von «Minister» Meier, welcher für das Baudepartement zuständig ist, statt. Begleitet wurde er von einer ganzen Armada von Gleichgesinnten des kantonalen Tiefbauamts. Auch in Wattwil haben sie bereits einen Verbündeten gefunden in der Person von Gemeindepräsident Alois Gunzenreiner. Ziel dieser Veranstaltung war es, die Anwesenden über ihr Vorhaben der Thursanierung, welches von Mal zu Mal mehr aufgeblasen wird, und über eine damit verbundene, grösser angelegte Enteignungsaktion zu informieren. Es besteht die Absicht, das nähere Thurumfeld im Bereich von Ulisbach bis unterhalb Flooz gänzlich in das «Volkseigentum» überzuführen. Es wurde mächtig Propaganda gemacht, um möglichst viele Thuranstösser in diesem Bereich für ihre Ideologie zu gewinnen. Gegen ein solches Ansinnen gilt es, sich mit allen zur Verfügung stehenden Mitteln zur Wehr zu setzen, weil das Privateigentum ernsthaft in Gefahr ist.

Ich rufe deshalb alle Thuranstösser auf, lasst euch nicht von diesen Leuten umgarnen und macht keine faulen Kompromisse mit ihnen. Wenn wir ihnen den kleinen Finger geben, wollen sie nachher die ganze Hand. Wehret den Anfängen!

Werner Meile, Volkshausstrasse 28, 9630 Wattwil

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