Thursanierung – aus St. Gallen nichts Neues

Leserbrief

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Zurzeit sind die Herren vom Kantonalen Tiefbauamt wieder unterwegs, um diverse Thuranstösser von ihrem Mammutprojekt zu überzeugen. Auch wir (mein Sohn Daniel und ich) sind zu einem Erklärungsgespräch eingeladen worden. Dieses Gespräch hat nicht sehr viel Neues gebracht. Die Forderungen des Kantons an mich als Grundeigentümer sind nach wie vor übertrieben und haben nur zum Teil mit dem eigentlichen Problem der Verbesserung des Hochwasserschutzes zu tun. Das Gespräch haben wir unsererseits abrupt und vorzeitig abgebrochen. Wir haben es einfach satt, sich ständig die Drohungen von Herrn Gyr betreffend Enteignung anhören zu müssen bis hin zu «dann holen wir uns halt das, was wir brauchen, auch gegen den Willen des Grundeigentümers». Das ist eine Frechheit sondergleichen, unprofessionell und ganz einfach keine Basis für eine Diskussion auf Augenhöhe, wo es darum geht, auch auf die Anliegen und Bedürfnisse der Anstösser einzutreten. Im Gegenteil, eine befruchtende Diskussion wird durch die ständigen Drohungen verunmöglicht. Auch die mehrmals gemachte Äusserung des Herrn Gyr betreffend der Lastwagen mit 40 Tonnen Gesamtgewicht: «Ich will da, beziehungsweise dort mit einem 40-Tonnen-Lastwagen auf den Thurweg auffahren, wo es mir passt», auch wenn das über einen Teil meines Garagenvorplatzes führt. Vor den gerichtlichen Instanzen ist nicht massgebend, was der Herr Gyr will oder nicht will, sondern was zweckmässig, sinnvoll und verhältnismässig ist.

Ich kann nur nochmals einen Aufruf an alle Thuranstösser im Projektbereich machen. Wehrt euch gegen dieses unsinnige Projekt und gebt nicht klein bei. Der Kanton täte gut daran, solche Personen, wie oben erwähnt, von der Front abzuziehen – die schaden der Sache mehr als sie nützen!

Werner Meile, Volkshausstrasse 28, 9630 Wattwil