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THEMEN: Die politischen Diskussionen laufen an

Die spektakulärste politische Vorlage gibt es in diesem Herbst in Grub. Emotional dürfte es in Herisau werden. Eine Übersicht über die wichtigsten Geschäfte in den Gemeinden.
Bruno Eisenhut
Braucht es zusätzliche Parkplätze in Herisau? Und wie sollen diese bewirtschaftet werden? Ist Kurzparkieren am Ende gar gratis? Solche und andere Fragen werden im Herbst in Herisau beantwortet. (Bild: APZ)

Braucht es zusätzliche Parkplätze in Herisau? Und wie sollen diese bewirtschaftet werden? Ist Kurzparkieren am Ende gar gratis? Solche und andere Fragen werden im Herbst in Herisau beantwortet. (Bild: APZ)

Bruno Eisenhut

bruno.eisenhut

@appenzellerzeitung.ch

Nicht alle politischen Themen der Gemeinden werden im bevorstehenden Herbst mit einem Urnengang abgeschlossen. Zu diskutieren geben sie aber schon jetzt. Beispielsweise die Innensanierung der evangelischen Dorfkirche von Herisau. Momentan wird das Vorhaben in der parlamentarischen Kommission des Einwohnerrats beraten. Im September soll sich dann der Einwohnerrat mit dem Gemeindeanteil von vier Millionen Franken beschäftigen. Die Volksabstimmung ist auf den 26. November vorgesehen. Weit emotionaler als die Sanierung der Kirche dürfte die Diskussion zum revidierten Parkierungsreglement verlaufen.

Derzeit läuft die Vernehmlassung. Das Reglement soll noch diesen Herbst dem Einwohnerrat vorgelegt werden. Teil dieser Diskussion dürfte die Initiative der SVP sein, welche aktuell Unterschriften für eine 30-minütige Gratisparkzeit sammelt.

Mit Neuerungen sieht sich auch die Bevölkerung von Urnäsch konfrontiert. Einerseits wird der Neubau der Gemeindekanzlei zunehmend zum Thema werden, andererseits gilt es, die vereinbarte Waldbewirtschaftung mit Herisau umzusetzen. Die lange herbeigesehnte Sanierung der Mehrzweckanlage dürfte indes in Schwellbrunn für Gesprächsstoff sorgen. Ein Abstimmungstermin steht aber noch nicht.

Zentrum im Fokus

In Stein wird sich der Gemeinderat mit der Schaffung einer neuen Infrastruktur für die ältere Generation beschäftigen, während sich die Hinterländer Gemeinden Waldstatt, Schwellbrunn, Schönengrund und Hundwil mit der Regionalissierung des Asylwesens auseinandersetzen werden.

Nach der heiss diskutierten Abstimmung über den Kurztunnel und der abschliessenden Abfuhr für diesen, wird in Teufen im kommenden Herbst die Ortsdurchfahrt zum Thema werden. Weiter wird die Schule Teufen auf der Traktandenliste des Gemeinderates stehen. Insbesondere geht es dabei um die Schulraumplanung, den Neubau des Sekundarschulhauses und die Tagesstrukturen. In der Nachbargemeinde Speicher findet die Ersatzwahl für den abtretenden Gemeindepräsidenten Peter Langenauer zwar erst im 2018 statt, durch seinen frühzeitig eingereichten Rücktritt werden die Diskussionen zur Nachfolge aber schon in diesem Herbst laufen.

Konkreter als in Speicher wird die Wahl eines neuen Gemeindeoberhauptes diesen Herbst in der Vorderländer Gemeinde Walzenhausen. Dort wählen die Stimmberechtigten am 24. September. Offizielle Kandidaten oder Kandidatinnen gibt es zwar noch keine, elf Männer und eine Frau würden sich aber für dieses Amt interessieren. Dabei ist vorgesehen, das Stellenpensum des Gemeindepräsidenten von heute 40 auf 80 bis 100 Prozent zu erhöhen. Zu einer Projektabstimmung kommt es in Grub. 150 Meter lang, knapp einen Meter breit und aus reinem Stahl: So soll sich die Brücke, die Grub SG und Grub AR verbindet, dereinst präsentieren. Der Kostenanteil der Gemeinde Grub wird dieser Tage festgelegt.

Sport im Vorderland

Ein schier endloses Thema wird im Herbst in Heiden aufgegriffen. An der öffentlichen Versammlung am 6. September wird über ein Vorprojekt «Ersatzneubau Gerbe» informiert. Dieses wurde nach dem knappen Nein im November 2015 zum Wettbewerbs- und Projektierungskredit in der Höhe von rund einer Million Franken für eine Dreifachturnhalle beim Schulhaus Gerbe angestossen. Diskussionen um Sportanlagen haben in Heiden Tradition. Vor gut einem Jahr wurden die rund 20-jährigen Diskussionen um die Sportanlage Langmoos endgültig beendet.

Um Sport dürften sich die Diskussionen auch in Rehetobel drehen. Im November 2015 ebnete das Stimmvolk der Sportklinik beim ehemaligen Altersheim «Ob dem Holz» den Weg. Dieses Projekt dürfte weiterhin im Fokus von Rehetobel stehen. In Wald und in Trogen wird der Anschluss der Gemeinden Trogen und Wald an den Abwasserverband Altenrhein zum Thema. Diesbezüglich ist auf den 13. September eine Informationsveranstaltung vorgesehen.

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