Thema altersgerecht umgesetzt

Bereits zum 45. Mal wurde der Raiffeisen-Jugendwettbewerb durchgeführt, diesmal zum Thema Mobilität. Im Einzugsgebiet der Raiffeisenbank Obertoggenburg wurden 370 Zeichnungen eingereicht und durch eine Jury bewertet.

Adi Lippuner
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Rita Zwingli, Monika Schlumpf, Alice Schwendener, Martina Tobler und Urs Lendi (von links) bei der Bewertung der eingereichten Zeichnungen. (Bild: Adi Lippuner)

Rita Zwingli, Monika Schlumpf, Alice Schwendener, Martina Tobler und Urs Lendi (von links) bei der Bewertung der eingereichten Zeichnungen. (Bild: Adi Lippuner)

NEU ST. JOHANN. Das Thema Mobilität, ob persönlich erlebt oder virtuell, ist allgegenwärtig. Die Schüler hatten – in drei Alterskategorien – die nicht einfache Aufgabe, die Mobilität zeichnerisch umzusetzen, Bei den Jüngsten, Jahrgänge 2005 bis 2009, ging es ums «Unterwegs sein in deiner Welt». Dies bedeutet: «Entdecken, was auf der Strasse läuft, welche Verkehrsschilder da sind, welche Menschen sich zu Fuss, mit dem Velo, dem Auto oder womit auch immer bewegen.»

Für die Jahrgänge 2001 bis 2004 ging es um: «Achtung fertig Mobil», also wie sind die Kinder unterwegs, sei es in den Ferien, auf dem Weg zur Schule oder zum Treffen mit Freunden.

Treffen sind die Kinder nur virtuell oder auch echt. Aber auch um die Frage zu den Schattenseiten der ständigen Erreichbarkeit. Für die Oberstufe, Jahrgänge 1997 bis 2000 lautete die Aufgabe «Unterwegs in die Zukunft», wie werden in Zukunft die Wege bewältigt, mit dem Flugzeug, dem Velo oder Elektroroller? Zudem wurden die Jugendlichen aufgefordert, ihre Gedanken zur virtuellen Begegnung und der Bewegung der Zukunft bildlich umzusetzen.

Die zeichnerischen Aufgaben waren, wie die Jury mit Rita Zwingli, Alice Schwendener, Monika Schlump, Martina Tobler und Urs Lendi an der Bewertung vom Samstagnachmittag feststellen, nicht einfach zu lösen. Nach einer Vorselektion der eingereichten 370 Zeichnungen, alle im Format A3, wurden in jeder Alterskategorie 20 bis 25 Prozent für die Bewertung im Hauptsitz nach St. Gallen ausgesucht. In einer weiteren Bewertungsrunde ging es dann um die Rangierung der vielen Zeichnungen innerhalb jeder Alterskategorie der Schülerinnen und Schüler. Dabei brauchten die Jurymitglieder manchmal gute Argumente, um ihren Favoriten zu einem Mehrheitsentscheid zu verhelfen. Weil die Zeichnungen vorwiegend von Schülerinnen und Schülern ganzer Schulklassen eingereicht wurden, gab es von den Veranstaltern noch eine Spezialauszeichnung für eine Schulklasse, welche das Thema insgesamt am überzeugendsten dargestellt hatte. Und eine Klasse wird zudem für die Teilnahme an der nationalen Schlussfeier nominiert.