Theater zum Thema Depression

SPEICHER. Die Schauspieler des Theaters Knotenpunkt begeben sich am kommenden Samstag, 19. November, um 17.30 Uhr im Katholischen Kirchenzentrum Bendlehn auf die Suche nach einem gesunden Umgang mit der Depression.

Merken
Drucken
Teilen

SPEICHER. Die Schauspieler des Theaters Knotenpunkt begeben sich am kommenden Samstag, 19. November, um 17.30 Uhr im Katholischen Kirchenzentrum Bendlehn auf die Suche nach einem gesunden Umgang mit der Depression. Das Publikum spielt mit – dies bewirkt gemäss einer Mitteilung der Kantonskanzlei eine nachhaltige Auseinandersetzung mit dem Thema Depression.

Facharzt hält Referat

Diese öffentliche und kostenlose Theateraufführung wird als ökumenischer Anlass durch die Pauluspfarrei Speicher-Trogen-Wald und die Evang.-ref. Kirchgemeinden Speicher und Trogen organisiert und unterstützt vom Ausserrhoder Bündnis gegen Depression. Der Anlass wird durch Regierungsrat Matthias Weishaupt eröffnet, das einführende Fachreferat hält Torsten Berghändler, Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie.

Sich einbringen

Von Depressionen Betroffene sind oft in doppelter Hinsicht ausgegrenzt: Sie erfahren Unverständnis, Ablehnung und Stigmatisierung, nicht selten aus Unkenntnis der Sachlage. Selbst wenn sie sich noch so viel Mühe geben, können sie häufig nicht am alltäglichen Geschehen teilnehmen. Oft sind Angehörige, Freunde und Arbeitskolleginnen durch die emotionalen Veränderungen überfordert und laufen Gefahr, ängstlich, überfürsorglich oder zurückweisend zu reagieren. «Mittendrin und voll im Nebel» bezieht auf fundierte und humorvolle Art Position und begibt sich auf die Suche nach angemessenem Verhalten. Das Publikum hat die Möglichkeit, sich einzubringen, Veränderungen vorzuschlagen und sie spielerisch zu erproben. (kk)