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TEUFEN: Zwei «alte Hasen» im «Hirschen»

Am Mittwoch, 30. August, öffnet das Restaurant Hirschen nach einer gründlichen Renovation seine Türen. Erwartet wird man in der schönen Gaststube von zwei guten Bekannten.
Karin Erni
Holzmöbel sorgen für ein gemütliches Ambiente. (Bilder: Karin Erni)

Holzmöbel sorgen für ein gemütliches Ambiente. (Bilder: Karin Erni)

Karin Erni

karin.erni@appenzellerzeitung.ch

Brigitte und Rico Bloch tragen ­einen Familiennamen, der seit über 100 Jahren für gepflegte Gastlichkeit steht. Die beiden Vollblutgastronomen führten einst die Restaurationsbetriebe der Säntis-Schwebebahnen, später wirteten sie zehn Jahre im «Sternen» Niederteufen und griffen schliesslich im Hotel ­Metropol in St. Gallen nach den gastronomischen Sternen. Heute führt Tochter Karin den erfolgreichen Betrieb und damit die Familientradition weiter. Brigitte Bloch betreute die letzten Jahre erfolgreich das Restaurant Leonardo beim St. Galler Hauptbahnhof, ein Sozialprojekt.

Vollblutgastgeber im Unruhestand

Nun wäre die Patrone zwar pensioniert, doch das Faulenzen liegt ihr nicht. Also hat sie eine Beiz eingerichtet, so eine, die sie selber gerne besuchen würde. Wichtig sind ihr hervorragendes, einfaches Essen mit moderaten ­Preisen und einer Wohlfühl­umgebung. Eine Speisekarte sucht man vergeblich. Das Angebot ist auf Schiefertafeln an den Wänden angeschlagen. Es gibt nur wenige Gerichte, die dafür häufig wechseln und modern präsentiert werden. Ambitionen auf Auszeichnungen wie Punkte oder Sterne hat Brigitte Bloch nicht mehr. «Es muss einfach sein und gut schmecken.» Beim Fleischeinkauf wird auf höchste Qualität geachtet. Das stets erhältliche ­Paradegericht, die Mistkratzerli, stammen von einheimischen Bauernbetrieben und sind mit dem Alpstein-Label zertifiziert. Ansonsten bezieht man regionales Schweizer Fleisch.

Die Küche des «Hirschen» hat Routinier Erich Schönenberger im Griff. «Wir haben 25 Jahre zusammengearbeitet und funktionieren wie ein altes Ehepaar», sagt die Gastgeberin. «Wir verstehen uns blind.» Mit Ehemann Rico hat Brigitte Bloch Arbeits­teilung vereinbart. Sie sei verantwortlich für das Outfit und die Struktur des Angebots, Rico ­besorge den Einkauf und schaue, dass alles im Haus gut funktioniere. Die alte Gaststube des «Hirschen» erkennt man nicht wieder. Sie heisst heute «Zellweger- stube». An den Wänden hängen Bilder der Teufner Künstlerin. Das alte Wirtshausmobiliar ­wurde aufgerüstet und steht blank poliert auf einem violetten Boden. Herzstück des «Hirschen» ist der 110 Quadratmeter grosse Saal, der, mit antiken ­runden ­Tischen bestückt, ein ­edles ­Ambiente ausstrahlt. Ein separates Säli kann mittels ­Schiebetüren abgetrennt werden. Für die rauchenden Gäste steht beim Eingang eine komfortable Raucherlounge zur Verfügung. Neben den drei Räumlichkeiten steht den Gästen zusätzlich eine sonnige Gartenwirtschaft zu ­Verfügung.

Öffnungszeiten: Mittwoch bis Sonntag: 10.30 bis 14 Uhr und 17 bis 23 Uhr.

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