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TEUFEN: Ziel: Ein stimmiges Dorfzentrum

Die Rückmeldungen aus dem ersten Workshop über die künftige Dorfgestaltung wurden im zweiten nun weiterentwickelt. Konkrete Ergebnisse gibt es aber noch keine. Die werden erst Mitte Mai präsentiert.
Architekt Paul Knill erläutert anhand des Modells die verschiedenen Varianten der Dorfgestaltung. (Bild: PD)

Architekt Paul Knill erläutert anhand des Modells die verschiedenen Varianten der Dorfgestaltung. (Bild: PD)

Ein stimmiges Dorfzentrum soll es sein. Das Wort «stimmig» fiel mehrmals an der von Paul Knill, Architekt aus Herisau, geleiteten Diskussion und widerspiegelte den Verlauf des Abends. Von Stimmigkeit wird gesprochen, wenn Teile eines Ganzen gut zusammenpassen und sich widerspruchsfrei ergänzen. Und genau dieser Eindruck wurde dem neutralen Beobachter vermittelt. In vielen Teilaspekten herrschte unter den zahlreichen Teilnehmenden Einigkeit, auch wenn gewisse Details zu regen Diskussionen führten.

Der Erhalt und die Stärkung eines vitalen und vielseitigen Gewerbes, die Schaffung von attraktiven Begegnungs- und Aufenthaltsräumen, die Verbesserung der Parkierungslösung, das sind unter anderem die erklärten Ziele einer Neugestaltung des Dorfzentrums. Die Ergebnisse aus dem ersten Workshop im März bildeten die Grundlage für die Weiterbearbeitung durch das Projektteam. Dieses hat für den zweiten Workshop drei Varianten entworfen.

Verschiedene Lösungen geprüft

Die erste Variante zeichnet sich durch eine klar abgegrenzte «Terrasse» vor den klassizistischen Bauten mit punktuell gesetzten Treppen sowie einer darauf platzierten Baumreihe aus. Seitens der Fachexperten wurde diese Variante als städtebaulich denkbarer Ansatz angesehen, von den Teilnehmenden jedoch eher kritisch beurteilt. Zu hören waren Stimmen, wonach dadurch der Dorfcharakter verloren geht, weil der Ansatz zu städtisch sei. Bei der Variante 2 zieht sich die Landschaft durch Rabatten bis in das Dorf hinein und soll verbindend wirken. Da kein zusätzlicher Sockel («Terrasse») erstellt wird, werden alle Gebäude gleichwertig behandelt. Durch die stufenfreien, an die Topografie angepassten Fusswegverbindungen ist die Lösungsvariante hindernisfrei und behindertengerecht. Der Platz mit seiner Hangneigung und den Rabatten wurde allerdings als nicht geeignet für diesen Ort angesehen. Bei der dritten und letzten Variante ist die Stützmauer vor der Bibliothek etwas weiter zurückversetzt. Dies gibt bei der Fahrt vom Spar her Richtung Dorfzentrum den Blick auf den Dorfplatz mit Kirche und Brunnen frei. Zudem wird auch ein Velo-Streifen entlang der Fahrbahn ermöglicht. Durch die auslaufende Treppe auf der ganzen Länge der nördlichen Platzhälfte wirkt diese offener und soll die beiden Platzhälften verbinden. Diese Variante bietet durch die auf der gesamten Länge auslaufende Treppe einen offenen und zugänglichen Platz. Optimierungen müssten geprüft werden bezüglich der Ausdehnung der Sonnenterrasse nach Süden, der Ausgestaltung des Übergangs vom unteren zum oberen Platzniveau und dem Erhalt einzelner Parkplätze vor dem Gemeindehaus.

Tempo 30 oder Zone 30?

Parkplätze sollen nach wie vor möglichst viele erhalten bleiben, andererseits soll eine Mehrfachnutzung der Platzflächen ermöglicht werden. Unabdingbar muss dabei eine zeitlich differenzierte Parkplatzbewirtschaftung sein. Diskutiert wurde auch über die Verlegung des Brunnens. Einig waren sich die Teilnehmenden darüber, dass der Dorfplatz auch Grünelemente aufweisen soll. Was das Tempolimit im Dorfzentrum sowie die Ausgestaltung des Belags des Strassenraums betrifft, wird das Projektteam bis zur öffentlichen Veranstaltung Mitte Mai eine Lösung auch aufgrund der Diskussion aus den Workshops erarbeiten. Erforderlich ist ebenfalls eine Aussage über den Langsamverkehr. Hier sind eine klare Führung und gesicherte Übergange über die Kantonsstrasse (Fussgängerstreifen) erforderlich.

Orientierung am 16. Mai

Die gewonnenen Erkenntnisse fliessen nun in die weiteren Arbeiten des Projektteams ein. Ziel ist, an der öffentlichen Orientierung vom 16. Mai, um 19 Uhr, im Lindensaal eine konsensfähige Lösung zu präsentieren, die die Anliegen aus den beiden Workshops mitberücksichtigt. Anschliessend wird das Ergebnis von der Arbeitsgruppe beraten, bevor der Gemeinderat das Nutzungs- und Gestaltungskonzept verabschiedet. (pd)

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