Teufen zahlt mehr als Stadt

Ebenfalls wenig Freude über die Botschaft des Regierungsrates herrscht in Teufen. Die reichste Gemeinde im Kanton dürfte der grösste Nutzniesser der DML sein, mit 3 Mio. Franken zahlt sie auch am meisten. «Das ist für uns ein grosser Lupf», sagt Gemeindepräsident Walter Grob.

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Ebenfalls wenig Freude über die Botschaft des Regierungsrates herrscht in Teufen. Die reichste Gemeinde im Kanton dürfte der grösste Nutzniesser der DML sein, mit 3 Mio. Franken zahlt sie auch am meisten. «Das ist für uns ein grosser Lupf», sagt Gemeindepräsident Walter Grob. Er begrüsst das Projekt nach wie vor, vor allem wegen des neuen, moderneren Rollmaterials. Der Vergleich mit der Stadt St. Gallen sorgt jedoch für Fragezeichen. Die St. Galler würden im Riethüsli einen Tunnel erhalten, zahlen jedoch rund 600 000 Franken weniger als Teufen. «Das war wohl Verhandlungssache», sagt der Gemeindepräsident, der zugleich Kantonsrat ist. Trotz der Kritik, bei der Abstimmung über den DML-Kredit Ende November mahnt er zur Vorsicht. Mit einer Rückweisung und der damit einhergehenden Verzögerung des Projekts wäre das gesprochene Geld des Bundes in Gefahr. Ein Scheitern der DML wäre eine «verpasste Chance». Wolle man Wachstum im Kanton, dann gehöre ein attraktives ÖV-Angebot dazu, so Grob. (dsc)

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