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TEUFEN: Widerstand gegen den Kreisel

Gegen den geplanten Kreisel bei der T-Kreuzung zur Speicherstrasse gingen Einsprachen ein. Ebenso gegen den Umbau des Bahnhofs. Dennoch rechnen die Appenzeller Bahnen mit einem pünktlichen Baubeginn.
Astrid Zysset
Beim Bahnhof Teufen ist der Bau eines grossen Kreisels vorgesehen. (Bild: Visualisierung: PD)

Beim Bahnhof Teufen ist der Bau eines grossen Kreisels vorgesehen. (Bild: Visualisierung: PD)

Astrid Zysset

astrid.zysset@appenzellerzeitung.ch

Fünf Einsprachen gingen gegen den geplanten Kreisel beim Bahnhof Teufen ein. Mediensprecher der Appenzeller Bahnen AB, Alexander Liniger, weiss um die Gründe, die für die Gegenwehr einiger Anwohnerinnen und Anwohner sorgten: «Es sind verschiedene Themen genannt worden. So zum Beispiel die Aufhebung von Parkplätzen. Eine Forderung betrifft, dass die AB den Gebäudezustand vor Baubeginn festhalten müssten oder den Standort eines Beleuchtungsmasten.» Auch zum Umbau des Bahnhofs sind noch einige Einsprachen hängig. Inhaltlich gehe es bei diesen um Gestaltungsfragen wie auch die Ausrüstung eines Bahnüberganges, also welche Komponenten verbaut würden. Seitens der AB heisst es, dass man mit Einwänden gerechnet habe. Die müssten bei jedem Bauvorhaben einkalkuliert werden. Doch in diesem Fall könnte die Bauverzögerung zu grösseren Problemen führen. Zumindest die Realisierung des Kreisels betreffend. Jene ist nämlich zwischen April und Ende 2018 vorgesehen. Insbesondere die Totalsperre St. Gallen–Teufen, die im Rahmen des Doppelspurausbaus in diesem Zeitraum veranlasst wird, möchte man nutzen, um erhebliche Fortschritte beim Bau des Kreisels zu erreichen. Sind dann jedoch noch Einsprachen hängig, muss mit dem Baustart gewartet werden. Liniger rechnet aber damit, dass die Verhandlungen rechtzeitig zum Abschluss gebracht werden können. Die Gespräche mit den Einsprechern seien im Gange. Diese werden durch die Gemeinde, durch Vertreter des Kantons wie auch durch die AB geführt. Das Bundesamt für Verkehr BAV als erstinstanzliche Entscheidungsbehörde führt eine Anhörung mit allen Parteien durch, wenn keine Einigung möglich war. Derzeit läuft auch die technische Prüfung des Projektes.

Doch was ist eigentlich genau geplant? Die bestehende T-Kreuzung (Hauptstrasse Dorf/Ebni mit der Speicherstrasse) nördlich des Bahnhofs soll verschwinden. Der Bau eines Kreisels mit einem Durchmesser von 30 Metern ist vorgesehen. Insgesamt vier Strassen werden in den Kreisel münden und eine Zugsverbindung führt hindurch. Ziel des Bauvorhabens sei unter anderem die Erhöhung der Verkehrssicherheit. In Zusammenhang mit der Fahrplanverdichtung auf einen Viertelstundentakt zwischen Trogen und Teufen ab Dezember 2018 sei der Umbau der T-Kreuzung notwendig. Das Projekt stammt von der AB.

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