Teufen sagt Ja zu neuem Schulhaus

73 Prozent der Stimmberechtigten hiessen den Baukredit für ein Sekundarschulhaus im Gebiet Landhaus gut.

Astrid Zysset
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So soll das neue Sekundarschulhaus in Teufen einmal aussehen. Visualisierung: PD

So soll das neue Sekundarschulhaus in Teufen einmal aussehen. Visualisierung: PD

Der Kredit über 24,39 Millionen Franken für den Bau eines neuen Sekundarschulhauses im Gebiet Landhaus wurde gestern an der Urne deutlich angenommen. 1752 Ja-Stimmen wurden gezählt, 640 lehnten die Vorlage ab. Umstritten war das Projekt nicht: Im Vorfeld der Abstimmung sprachen sich sämtliche Ortsparteien für die Annahme des Kredites aus. Dementsprechend wenig überrascht zeigt sich Gemeindepräsident Reto Altherr, als das Schlussergebnis schliesslich vorliegt. Trotzdem ist er froh: «Das Resultat freut mich sehr.» Für ihn gehören drei Komponenten zu einer guten Schule: ein kompetenter Lehrkörper, gute Rahmenbedingungen und eine geeignete Infrastruktur. Zu Letzterem gehören die Gebäude. «Mit der breiten Zustimmung haben die Teufnerinnen und Teufner ein deutliches Zeichen gesetzt, dass ihnen die Zukunft der Schulen wichtig ist.»

So präsentiert sich das Abstimmungsresultat im Detail.

So präsentiert sich das Abstimmungsresultat im Detail.

Die Stimmbeteiligung lag bei 52,14 Prozent. Woher das relativ grosse Interesse rührt, kann sich Altherr nicht erklären. Vielleicht hätten die eidgenössischen Vorlagen noch viele zum Gang an die Urne bewegt. «Bei einer solch hohen Beteiligung ist das deutliche Ja zum Schulhaus umso erfreulicher.»

Realisierung wird in die Wege geleitet

Doch wie geht es nun weiter? Der Gemeindepräsident führt aus, dass die Arbeitsgruppe um Baukommissionspräsidentin Pascale Sigg-Bischof nun die Umsetzung des neuen Schulhauses vorantreibt. Die Vorbereitungen seien weit fortgeschritten. Jetzt folgt die Konkretisierung. Und die Zeit drängt. Die Schülerzahlen steigen stetig an. Bis zum Sommer 2023 soll die Fertigstellung erfolgt sein. Altherr hofft, dass die Bauarbeiten rechtzeitig abgeschlossen werden, sodass auf die Nutzung allfälliger Provisorien verzichtet werden kann.

Mit dem vorliegenden Projekt unternahm die Gemeinde einen zweiten Anlauf für ein neues Schulhaus: Im Jahre 2015 wurde ein Projektierungskredit für einen Neubau verworfen. Die Gesamtkosten von 28,6 Millionen Franken erschienen damals vielen zu hoch.