Vielen Dank für Ihre Registrierung. Sie haben jetzt den Aktivierungslink für Ihr Konto per E-Mail erhalten.

Ihr Konto ist aktiviert. Wir wünschen Ihnen viel Lesevergnügen.

Vielen Dank für Ihre Bestellung. Wir wünschen Ihnen viel Lesevergnügen.

TEUFEN: «Projektsprechstunde» für Ortsdurchfahrt

Betroffene Grundeigentümer entlang des Projektes Ortsdurchfahrt sowie der Gestaltung des Dorfzentrums wurden aus erster Hand informiert. Zwei Häuser sollen verschoben werden.

Bis Ende Januar soll das von den Appenzeller Bahnen (AB) und dem Kanton in Zusammenarbeit mit der Gemeinde Teufen erarbeitete Vorprojekt für das Teilprojekt Dorfzentrum-Stofel vorliegen. Zahlreiche Eigentümer benutzten die «Projekt-Sprechstunden» mit Vertretern von AB, Kanton und Gemeinde; sie liessen sich das Projekt, das als Vorabzug vorliegt, erläutern und Fragen beantworten. AB-Gesamtprojektleiter Arthur Hitz, der stellvertretende Kantonsingenieur Urs Kast und der Teufner Gemeindeingenieur und Leiter des Tiefbauamts, Ueli Anderfuhren, informierten die unmittelbar betroffenen Grundeigentümer.

Ziele der neu gestalteten Ortsdurchfahrt mit Doppelspur für die Züge der AB sind erhöhte Verkehrssicherheit im Dorfzentrum, Aufwertung der Attraktivität des Dorfzentrums, Verlangsamung und Verstetigung des motorisierten Verkehrs im Zentrum und eine vermehrte Verlagerung des Durchgangsverkehrs auf die Umfahrungsstrasse. Dadurch soll die Situation für Fussgänger und Velofahrer verbessert werden, wie Arthur Hitz erklärte.

Zwei Häuser – Elektro Nef und das Haus Dorf 18 neben Yvonnes Weinkabinett – sollen verschoben werden, damit ein durchgängiges Trottoir erstellt werden kann. Die Haltestelle Stofel wird dorfwärts verschoben und kommt mit zwei Perrons beidseits der Strasse zwischen «Trilogie» und «Tutto Maglia» zu liegen. Es werden auch neue Kunstbauten und Stützmauern nötig sein und diverse Wasser- und Abwasserleitungen verlegt werden.

Noch sind nicht alle Eigentümer, deren Grundstücke unmittelbar entlang des Projektperimeters liegen, «glücklich» über die in Aussicht gestellte Lösung vor ihren Häusern und Gärten. Es könne auf Anregungen eingegangen werden, sagte Hitz. Noch sei nicht alles in Stein gemeisselt, versichern die Verantwortlichen. Inzwischen wurden auch die betroffenen Gewerbetreibenden informiert.

Ueli Anderfuhren ist bei den Verhandlungen mit den Grundeigentümern dabei. Die Gesamtprojektleitung und damit die Gesprächsführung im Teilprojekt Dorfzentrum liegt bei den AB. Die Gemeinde sei aber fallweise bei den Verhandlungen mit Grundeigentümern dabei, so Hitz. AB, Kanton und Gemeinde arbeiten eng zusammen. Die AB treten ihr Trassee dem Kanton ab und ermöglichen so eine Neugestaltung des Querschnitts der Hauptstrasse mit Verbesserungen für den Langsamverkehr. Eine Arbeitsgruppe der Gemeinde erledigt Vorarbeiten für die Gestaltung des Dorfzentrums und bereitet die vertiefte Planung sowie anstehende Entscheide vor.

Die Planungen für die Doppelspur der Appenzeller Bahnen und die Neugestaltung des Dorfzentrums werden in den kommenden eineinhalb Jahren parallel vorangetrieben und eng koordiniert. Ziel ist es, die Projekte gleichzeitig bis Ende 2021 oder 2022 zu realisieren. Die Projekte Kreisel/Bahnhof sollten 2018/2019 abgeschlossen sein. Ab 2020 soll dann die Bauausführung der Ortsdurchfahrt folgen. (mw)

Hinweis

Am 14. Februar findet um 19.30 Uhr im «Lindensaal» eine öffentliche Orientierung zur Gestaltung des Dorfzentrums und zur Ortsdurchfahrt statt.

Merkliste

Hier speichern Sie interessante Artikel, um sie später zu lesen.

  • Legen Sie Ihr persönliches Archiv an.
  • Finden Sie gespeicherte Artikel schnell und einfach.
  • Lesen Sie Ihre Artikel auf allen Geräten.