TEUFEN: PluSport erledigt Pendenzen

Der Appenzellische Sportverband für Menschen mit Behinderung hat an seiner ­Jahresversammlung über die engere Zusammenarbeit mit dem Turnverband informiert.

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Esther Sutter-Manser, Hannes Friedli (Präsident) und Olivia Clerici gehören dem Vorstand des APV an. (Bild: bei)

Esther Sutter-Manser, Hannes Friedli (Präsident) und Olivia Clerici gehören dem Vorstand des APV an. (Bild: bei)

Im vergangenen Juli wurde Hannes Friedli aus Heiden zum Präsidenten des Appenzeller Plu­Sport-Verbands (APV) gewählt. Sein erstes Amtsjahr als Vorsteher des Sportverbands für Menschen mit Behinderung habe demnach nicht ein ganzes Jahr gedauert, hielt Friedli in der Begrüssung fest. Passiert sei einiges, allerdings im Hintergrund.

So stand der Vorstand des APV im engen Austausch mit dem Appenzellischen Turnverband (ATV) und griff eine alte Pendenz auf. Vor fünf Jahren haben die Mitglieder vom APV die Mitgliedschaft im Turnverband beantragt. Gleichzeitig hat der Turnverband die Aufnahme gutgeheissen – umgesetzt wurden diese Beschlüsse aufgrund verschiedener Hindernisse aber nicht komplett. Hannes Friedli vom APV und Bruno Eisenhut vom ATV haben die Umsetzung nun wieder aufgegriffen. Als grosser Knackpunkt erweist sich der Mitgliederbeitrag, den die PluSport-Mitglieder mit der Mitgliedschaft beim ATV an den Schweizerischen Turnverband überweisen müssten – ohne merklichen Nutzen notabene.

Zusammenarbeit bringt Vorteile für Mitglieder

Als positiven Punkt aus der engeren Zusammenarbeit zwischen APV und ATV erwähnte Hannes Friedli die bevorstehende Gymnaestrada 2019 in Dornbirn. Einige Sportlerinnen und Sportler aus dem PluSport-Verband werden zusammen mit einer Gruppe aus dem Turnverband am internationalen Anlass teilnehmen können. Aus dem Vorstand des Appenzeller PluSport-Verbands trat Urs Schäfer zurück. Sein Posten als Beisitzer wird vorerst nicht wieder besetzt. (bei)