Teufen plant Überschuss

TEUFEN. Der Gemeinderat hat den Voranschlag 2016 mit einem unveränderten Steuerfuss von 3,0 Einheiten für natürliche Personen gutgeheissen und zuhanden der Urnenabstimmung vom 29. November einstimmig verabschiedet.

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TEUFEN. Der Gemeinderat hat den Voranschlag 2016 mit einem unveränderten Steuerfuss von 3,0 Einheiten für natürliche Personen gutgeheissen und zuhanden der Urnenabstimmung vom 29. November einstimmig verabschiedet. Die Gemeinde Teufen plant für das kommende Jahr einen Voranschlag mit einem Ertragsüberschuss von 91 900 Franken, wie die Gemeindekanzlei mitteilt.

Der Nettosteuerertrag erhöht sich insgesamt um rund zwei Millionen Franken auf 30,5 Millionen Franken. Die Gemeinde Teufen ist weiterhin die steuerkräftigste Gemeinde in Appenzell Ausserrhoden. Der abzulie-fernde Solidaritätsbeitrag bleibt nach Angaben des Kantons unverändert bei 3,9 Millionen Franken, heisst es in der Mitteilung weiter.

Für die Ergänzungsleistungen zur AHV/IV ist ein Gemeindeanteil von 1,127 Millionen Franken geplant. Für den öffentlichen Verkehr (Bahn, Bus und Postauto) sind Gemeindeanteile von rund 567 000 Franken vorgesehen. Die Pflegefinanzierung wird rund 1,075 Millionen Franken kosten. Bei den Gemeindeanteilen handelt es sich um sogenannte exogene Kosten, welche die Gemeinde nicht beeinflussen kann und welche sich auf eine Gesetzesgrundlage stützen.

Geplant sind Nettoinvestitionen von 4,095 Millionen Franken. Davon entfallen 1,322 Millionen Franken auf Investitionsbeiträge an die Appenzeller Bahnen und 708 500 Franken auf Investitionen der spezialfinanzierten Wasserversorgung und Abwasserbeseitigung. (gk)

Öffentliche Orientierungsversammlung, Mittwoch, 11. November, 19.30 Uhr, im Lindensaal Teufen