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TEUFEN: Parkplätze als Knackpunkt

Zur Gestaltung des Dorfzentrums bestehen erste Ideen. Studierende der HTW Chur schlagen den Bau einer Markthalle mit Parkplätzen vor. Es gibt noch weiteren Handlungsspielraum.
Jesko Calderara
In den nächsten Monaten entscheidet sich, wie das Dorfzentrum von Teufen dereinst aussehen wird. (Bild: APZ)

In den nächsten Monaten entscheidet sich, wie das Dorfzentrum von Teufen dereinst aussehen wird. (Bild: APZ)

Jesko Calderara

jesko.calderara

@appenzellerzeitung.ch

Der Zeitplan ist ambitioniert. Bis im Mai soll ein Vorprojekt zur Gestaltung des Dorfzentrums in Teufen vorliegen. Der Knackpunkt im ganzen Prozess ist das Parkplatzproblem. «Wenn dieses nicht gelöst wird, kann kaum etwas bewegt werden», sagt Gemeinderätin Pascale Sigg-Bischof. Sie leitet die zuständige Arbeitsgruppe. Konkret ist zum Beispiel vorgesehen, die Parkplätze im Zentrum künftig zu bewirtschaften. Gleichzeitig wird einem Anliegen des Gewerbes Rechnung getragen. So werden vor den Geschäften Kurzzeitparkmöglichkeiten geschaffen. Damit ein Dorfplatz mit Begegnungscharakter entstehen kann, müssen wenige Parkplätze vor dem Gemeindehaus beziehungsweise dem Schulhaus verschoben werden. Die Arbeitsgruppe will Parklösungen schaffen, die einen Mehrwert bieten. Wie diese aussehen könnten, zeigen zwei Vorschläge von Architekturstudenten der HTW Chur auf. Diese wurden letzte Woche an der öffentlichen Versammlung vorgestellt. Die Studierenden haben in ihre Überlegungen für die Schaffung eines attraktiven Dorfplatzes das Gebiet hinter dem Gemeinde- und dem Schulhaus Dorf mit einbezogen. Gemäss einer ersten Idee könnte entlang der Gremmstrasse eine Markthalle aus Holz mit gedeckten Parkplätzen entstehen. Diese Variante wollen die Verantwortlichen weiterverfolgen.

Realisierung nach der Ortsdurchfahrt

Dagegen ist der Bau einer Parkgarage kein Thema. Eine solche käme unter dem Park, hinter dem Gemeindehaus zu stehen. Dafür müssten allerdings einige Bäume gefällt werden. Sigg-Bischof rechnet in diesem Fall mit Widerstand, unter anderem von der Kirchgemeinde. Abgesehen davon seien die Kosten aufgrund des Niveauunterschieds im Gelände zu hoch. Ein durch die Firma Kollektiv Nordost erstellter Bericht zeigt den weiteren Handlungsspielraum für die Gestaltung des Dorfzentrums auf. Beispielsweise müsse geklärt werden, ob die Stützmauern vor der Bibliothek bleiben sollten, sagt Sigg-Bischof. Ferner können mit der Auswahl der Materialisierung Akzente gesetzt werden. Bei den Planungen berücksichtigt wird auch das Areal Bahnhof Ost. Dieses sei für die Gemeinde von strategischer Bedeutung, sagt Sigg-Bischof. Gegen den angestrebten Kauf durch die Gemeinde wurde das Referendum ergriffen. Die Abstimmung findet am 10. Juni statt. Nun wird die Arbeitsgruppe mit dem Kanton, den Appenzeller Bahnen und anderen Partnern verschiedene Varianten des Dorfzentrums ausarbeiten. An zwei Workshops kann sich die Bevölkerung dazu äussern. Falls die Stimmberechtigten dereinst den Baukredit genehmigen, erfolgt die Realisierung des Grossprojekts nach Fertigstellung der Ortsdurchfahrt 2022.

Hinweis

Workshop 1, Mittwoch 21. März, 19 Uhr bis 21.30 Uhr im Zeughaus, Workshop 2, Mittwoch 25. April, 19 Uhr bis 21.30 Uhr im Lindensaal, Schlusspräsentation, Mittwoch, 16. Mai, 19 Uhr bis 21.30 Uhr im Lindensaal.

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