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TEUFEN: Nun kann das Volk mitreden

Im Zeughaus fand der erste Workshop im Zusammenhang mit der Dorfgestaltung statt. In erster Linie ging es darum, die Bevölkerung in den Prozess miteinzubeziehen.
Paul Knill erläuterte anhand eines Modells die verschiedenen Themenschwerpunkte. (Bild: PD)

Paul Knill erläuterte anhand eines Modells die verschiedenen Themenschwerpunkte. (Bild: PD)

Nach der Abstimmung vom Mai des letzten Jahres steht fest: Die Appenzeller Bahn fährt in wenigen Jahren doppelspurig durch Teufen. Gelegenheit also, sich Gedanken zu machen, wie in diesem Zusammenhang inskünftig das Dorf gestalterisch und nutzungsmässig aussehen könnte. Seitens der Appenzeller Bahnen und des Kantons wurde zwischenzeitlich das Strassenbauprojekt für den Doppelspurausbau ausgearbeitet. Parallel dazu hat die Gruppe unter der Leitung von Gemeinderätin Pascale Sigg die Vorarbeiten für die Gestaltung des Dorfzentrums geleistet und dabei die Ziele verfasst. Aufgabe ist es nun, unter Berücksichtigung der technischen Randbedingungen der Bahn und der Kantonsstrasse, einen konkreten Nutzungs- und Gestaltungsvorschlag für das Dorfzentrum auszuarbeiten.

Moderator Beat Rey von der Firma ERR Raumplaner AG in Herisau betonte am Workshop, dass dieser Vorschlag gemeinsam erarbeitet werden soll. Es sei wichtig, dass die Bevölkerung in diesen Prozess miteinbezogen wird, auch wenn die Zeit drängt. Wichtig in diesem Zusammenhang sei zudem, dass die Arbeitsgruppe «Gestaltung Dorfzentrum Teufen» keine fertigen Lösungen präsentieren wolle, sondern Lösungsansätze. Diese gelte es anschliessend, gemeinsam weiterzuentwickeln. Im Mittelpunkt stehe ein direkter Informationsaustausch. Sascha Koller, Mitglied der Arbeitsgruppe, zeigte die aus dem Bauprojekt resultierenden Rahmenbedingungen seitens der Bahn und des Kantons und den Handlungsspielraum für die Nutzungskonzeption auf. Im Vordergrund stehen insbesondere die Aufwertung des Dorfzentrums von Teufen und die Schaffung von zentralen Begegnungsorten im Aussenraum um die Gebäude nördlich der Hauptstrasse. Roman Häne vom Projektteam Nordost wies in seiner Situationsanalyse auf die historische Aufarbeitung hin und gab in einer Kurzpräsentation einen Überblick über Themen, Varianten und Module.

Über Strassenbeläge, Bäume und Gärten wurde diskutiert

In der von Paul Knill geleiteten Plenumsdiskussion kamen die Kernthemen Gewerbe/Parkplätze, Langsamverkehr und die Schaffung von attraktiven Begegnungs- und Aufenthaltsräumen zur Sprache. Einig waren sich die Teilnehmerinnen und Teilnehmer über den Perimeter. Dieser soll sich von der Bahnhofkreuzung bis zum Spar erstrecken, wobei innerhalb des Zentrums auf die unterschiedlichen Nutzungen und Funktionen geachtet werden soll. Gesprochen wurde von einer aktiven Zone, dort, wo das Leben stattfindet. Einen Konsens fand auch der Vorschlag der Arbeitsgruppe, einerseits möglichst viele Parkplätze zu erhalten, anderseits eine Mehrfachnutzung der Platzflächen zu ermöglichen. Wie intensiv diskutiert wurde, veranschaulicht die Tatsache, dass auch über Strassenbeläge, Bäume und einen Garten vor dem Bibliotheksgebäude debattiert wurde. Die an diesem Abend gewonnenen Erkenntnisse werden nun vom Projektteam weiterverfolgt und in das Nutzungs- und Gestaltungskonzept aufgenommen. Beim nächsten Workshop geht es darum, zuhanden der Arbeitsgruppe beziehungsweise des Gemeinderates einen konkreten Vorschlag zu erarbeiten. Zur Sprache kommt dann auch die Verkehrssicherheit für Velofahrer und Fussgänger. (pd)

Hinweis

Am 25. April um 19 Uhr findet im Lindensaal der zweite Workshop statt. Dazu sind wiederum alle Interessierten, dieses Mal ohne Anmeldung, eingeladen. Die definitiven Resultate werden anlässlich einer öffentlichen Veranstaltung am 16. Mai um 19 Uhr ebenfalls im Lindensaal vorgestellt.

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