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TEUFEN: Neuer Hilfskonvoi geplant

Eine Gruppe Freiwilliger um Diakon Stefan Staub will erneut Hilfsgüter für die Bevölkerung im irakischen Kurdistan sammeln. Es gibt noch eine Hürde.
Jesko Calderara
Diakon Stefan Staub ist der Initiant der Kurdistanhilfe. (Bild: Chris Gilb)

Diakon Stefan Staub ist der Initiant der Kurdistanhilfe. (Bild: Chris Gilb)

Jesko Calderara

jesko.calderara@appenzellerzeitung.ch

Nach 2016 will die Katholische Kirchgemeinde Teufen-Bühler-Stein einen weiteren Hilfskonvoi für die autonome Region Kurdistan im Nordirak organisieren. In den nächsten Monaten sollen für die notleidenden Menschen in dieser Gegend Kleider, Schuhe und anderes Material gesammelt werden. Dazu werden weitere Spenden benötigt. Die Hilfsaktion ins Leben gerufen hat Diakon Stefan Staub, Pfarreileiter der Pfarrei Teufen-Bühler-Stein, zusammen mit dem in Teufen lebenden Repräsentanten der autonomen Region Kurdistan, Fauzi Kaddur, Ueli Schleuniger und anderen Freiwilligen. Zudem besteht eine Zusammenarbeit mit der international tätigen Barzani Charity Foundation.

Als Grund für die Fortführung der Kurdistanhilfe nennt Staub die prekäre Situation vor Ort. «Die Not ist nach wie vor riesig», sagt er. So mussten viele Menschen vor den Übergriffen des IS oder der Gegenoffensive der Anti-IS-Allianz flüchten. Schätzungsweise zwei Millionen solcher Binnenvertriebenen gibt es alleine in Nordirak. Diesen Leuten würde es in den Camps am nötigsten fehlen, sagt Staub. Das humanitäre Engagement aus der Schweiz soll deshalb ihnen zugutekommen.

Vorgesehen ist, dass der Konvoi mit drei bis vier Lastwagen am 1. März 2018 in Richtung Kurdistan aufbricht. Bis zu 120 Tonnen Hilfsgüter könnten so transportiert werden. Die Lieferung wird auch Lebensmittel und Medikamente umfassen. Darüber hinaus wollen die Initianten den Bau einer Wasserquelle und dreier Gewächshäuser bei einem Camp im Sinjargebiet ermöglichen. Ein Fragezeichen gibt es noch zur Sicherheitslage. Diese ist nach der Zustimmung zur Unabhängigkeit der nordirakischen autonomen Region Kurdistan angespannt.

Als nächstes sind ab Mitte Januar in mehreren Ausserrhoder Gemeinden (siehe Kasten) die Sammelstellen für Kleider, Schuhe und andere Güter geöffnet. Gesucht werden auch Spielsachen und Hygieneartikel. Die Hilfsbereitschaft nach dem Aufruf vor zwei Jahren war gross. Rund 100 Tonnen Hilfsgüter konnte eine Teufner Delegation in mehreren Flüchtlingscamps im Nordirak damals verteilen.

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