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Teufen: Initiative zur Rettung des Schiesssportzentrums für ungültig erklärt

Die Volksinitiative zur Rettung des Schiesssportzentrums (SSZ) wurde für formell ungültig erklärt. Das Initiativkomitee zeigt sich vom Entscheid enttäuscht. Wie es nun weitergeht, ist unklar.
Astrid Zysset
Die Zukunft des Schiessportzentrums Teufen ist nach wie vor ungewiss. (Bild: Ralph Ribi)

Die Zukunft des Schiessportzentrums Teufen ist nach wie vor ungewiss. (Bild: Ralph Ribi)

Die Enttäuschung beim Initiativkomitee ist gross. Sprecher Armin Sanwald will den Entscheid der Gemeindekanzlei nicht kommentieren. Wie es nun weitergeht, wisse er nicht. Das müsse die Genossenschaft des Schiessportzentrums (SSZ) Teufen erst eruieren.

Am Freitag wurde im Rahmen einer Mitteilung bekannt, dass die am 25. Januar eingereichte Volksinitiative zur Rettung des SSZ als formell ungültig gilt. Mit den 208 Unterschriften sei die Initiative zwar zustande gekommen, doch die formalen Kriterien erfülle sie nicht. Konkret geht es darum, dass die Unterschriftenlisten nur die Namen der Mitglieder des Initiativkomitees enthielten, nicht aber die Adressen. Diesbezügliche Abklärungen mit der Kantonskanzlei führten dann zum Ergebnis, dass diese Unterschriftenlisten als ungültig erklärt wurden. «Ich verstehe die Enttäuschung des Komitees», sagt Gemeindepräsident Reto Altherr.

«Doch die hohen gesetzlichen Anforderungen müssen erfüllt sein.»

Das Komitee sei von Altherr und Vizepräsident Markus Bänziger persönlich über den Entscheid in Kenntnis gesetzt worden.

Rückblick: Die Initiative forderte, dass der Gemeinderat beauftragt wird, jährlich Unterstützungsbeiträge von bis zu 40'000 Franken zu sprechen. Zudem sollte auf die Verzinsung des 900'000-Franken-Darlehens, das die Gemeinde der Genossenschaft einst gewährte, verzichtet sowie die Amortisationspflicht von 20'000 Franken pro Jahr bis 31. Dezember 2030 ausgesetzt werden. Alles in allem Forderungen, welche die Genossenschaft vor dem Aus bewahren sollten.

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