Teufen gewinnt Derby gegen Bühler klar

Die Bühlerer Frauen der 1. Liga schaffen gegen Malters ein Unentschieden. Die Bühlerer Herren in der vierten Liga hingegen unterliegen Flawil klar. Dem FC Urnäsch gelingt ein 1:1 gegen Uzwil, und beim Derby zwischen Teufen und Bühler trennen sich die zwei Mannschaften bei einem 4:1 für Teufen.

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Die Bühlerer Frauen der 1. Liga schaffen gegen Malters ein Unentschieden. Die Bühlerer Herren in der vierten Liga hingegen unterliegen Flawil klar. Dem FC Urnäsch gelingt ein 1:1 gegen Uzwil, und beim Derby zwischen Teufen und Bühler trennen sich die zwei Mannschaften bei einem 4:1 für Teufen.

Damen 1. Liga, Gruppe 2

Bühler – Malters 3:3 (2:1)

Das Spiel startete hektisch. Klare Chance gab es nur durch Standardsituationen, die allesamt ungenutzt blieben. Nach zehn Minuten die erste Aktion von Malters: Eine Spielerin rannte den Goalie von Bühler nieder, welcher verletzt am Boden liegen blieb. Anstatt das Spiel zu unterbrechen, liess der Schiri weiterlaufen. Auch die Spielerinnen von Malters spielten weiter, obwohl sie klar erkannten, dass der Goalie nicht wieder aufstehen konnte und droschen den Ball ins Goal. Obwohl sie noch versuchte weiterzuspielen, musste sie zehn Minuten später ausgewechselt werden. Leider bezwang schon zwei Minuten später eine Spielerin von Malters die Bühler Torhüterin mit einem Weitschuss. In der 45. Minute verwertete Jasmina Bronja eine Chance nach einem schönen Eckball von Sarah Wyss.

In der 74. Minute setzte sich die stark spielende Jasmina Bronja auf dem Flügel gut durch und passte auf Sabrina Ehrbar, welche den Ball ohne Probleme einschieben konnte. Malters wurde darauf aktiver und konnte nach einem abgelenkten Freistoss wieder in Führung gehen. Bühler gab dieses Spiel jedoch noch nicht verloren. In der 86. Minute wurde Jasmina Bronja im Strafraum gefoult, der folgende Elfmeter wurde von Andrea Inauen souverän verwertet. Kurz darauf wurde das Spiel abgepfiffen, und Bühler konnte immerhin noch einen Punkt mit nach Hause nehmen. (ai)

Bühler: Johnson (Wyss), Ramelli, Ruckstuhl, K. Inauen, Bischof, Bronja, Riesen, A. Inauen, Drittenbass (Ehrbar), Mösli, Schöpfer

5. Liga, Gruppe 6

FC Bühler 2 – FC Flawil 0:3 (0:0)

Flawil kam besser ins Spiel, und die Partie gestaltete sich ausgeglichen. Nach rund einer halben Stunde wurde ein Flawiler etwas ungestüm angegangen, was den Penaltypfiff beim Unparteiischen auslöste. Rafet Güven entschärfte den Elfer mit einer mirakulösen Tat. Danach hatte Bühler eine tolle Szene. Tobias Bruderer versenkte einen Freistoss aus gut 30 Metern unter die Latte. Doch der Schiedsrichter hatte etwas dagegen. Angeblich wurde ein Flawiler regelwidrig aus der Mauer gestossen. Mit dem 0:0 ging es in die Pause.

Nach dem Pausentee hatte Bühler mehr Ballbesitz, Flawil aber die besseren Chancen. Ein Freistoss brachte dann die Führung für die Gäste. Danach warf Bühler alles nach vorne, um doch noch einen Punkt zu holen. Tobias Bruderer traf mit einem sensationellen Schuss nur das Lattenkreuz. Flawil konterte Bühler in der Schlussviertelstunde gekonnt aus und erhöhte das Skore auf 0:3. (ro)

5. Liga, Gruppe 6

FC Uzwil – FC Urnäsch 1:1 (0:0)

Der FC Urnäsch gibt im Auswärtsspiel gegen den FC Uzwil die ersten Punkte in dieser Saison ab und kommt nicht über ein 1:1 hinaus. In der ersten Spielhälfte waren die Hausherren absolut überlegen. Urnäsch kam mit dem Pressing und der Raumaufteilung der Uzwiler nicht zurecht. Zudem hatten die Appenzeller ihre Mühe mit dem Kunstrasen und fanden überhaupt nicht ins Spiel. Uzwil konnte sich jedoch keine gefährlichen Spielsituationen erarbeiten. So gingen die Mannschaften mit einem 0:0 in die Pause.

Nach der Pause konnte Uzwil nach fünf Minuten in Führung gehen. Den Ausgleich erzielte Nuri auf Zuspiel von J. Eggenberger. Danach war es nur noch ein Anrennen auf das Tor von Uzwil, welches für Urnäsch unbelohnt blieb. So trennten sich die beiden Mannschaften mit einem gerechten 1:1. (pt)

Urnäsch: B. Eggenberger, I. Sutter, R. Schwarz, K. Sutter, G. Gülünay, Bieg, Troccoli, Schiegg, S. Schwarz, J. Eggenberger, N. Gülünay

4. Liga, Gruppe 4

FC Teufen – FC Bühler 4:1 (2:0)

Zum Derby trafen sich der FC Teufen und der FC Bühler auf dem Landhaus. Wie wichtig ein Sieg für die jeweilige Mannschaft wäre, zeigte ein Blick auf die Tabelle. Lediglich ein Punkt trennte die beiden Teams vor der Partie und nur mit einem Sieg würde man den Anschluss an die Tabellenspitze wahren. So wurde zu Beginn auf Nummer sicher gegangen. Die erste Chance des Spiels bot sich Teufen in der 17. Minute. Neuländner verzog jedoch und verpasste somit die Führung nur knapp. Zehn Minuten später wurde der Bühlerer Goalie Dunder mit einem Schuss aus 20 Metern erneut geprüft. In der 39. Minute kombinierten sich die Teufner bis in den Strafraum des Gegners. Panella hatte nach einer Körpertäuschung das Tor frei vor sich, wurde jedoch von einem Verteidiger regelwidrig von den Beinen geholt. Der Elfmeterschütze Rohner verwandelte souverän. Nur fünf Minuten später erhöhte Labhart auf 2:0, nachdem er von Rohner mustergültig lanciert worden war.

Eine Stunde war gespielt, als sich Inauen mit einem tollen Dribbling durch die Verteidigung der Heimmannschaft tankte und den Anschlusstreffer erzielte. Nun waren die Gäste am Drücker und drängten auf den Ausgleich. Doch Teufen konnte in dieser Druckphase der Bühlerer fast auf 3:1 davonziehen. In der 81. Minute sah die Abwehr der Gäste nicht gut aus. Bindernagel vermochte die Verteidiger so stark zu bedrängen, dass der Ball zum vorentscheidenden 3:1 ins Tor kullerte. Nur fünf Minuten später stand Goalie Dunder zu weit vor seinem Kasten, was Berlinger auszunutzen wusste. Mit einem Schuss aus 25 Metern besiegelte er den Heimsieg der Teufner. In der letzten Minute der Partie sprach der Schiedsrichter den Gästen einen Handspenalty zu. Hermanns Schuss verfehlte das Tor jedoch knapp, womit es beim 4:1 blieb. (mn)

Bühler: Dunder, (Porras), Pardal, Pedaci, Juon, Widmer (Wick), Waldburger, Salihovic, Omerovic (Widmer), Bruderer (Hermann), Hermann (Inauen) Teufen: Ehrbar, Knechtle, Bojic (Berlinger), Huber (Panella), Neff, Rohner, Hofstetter (Boppart), Neuländner (Marti), Clavadetscher, Panella (Bindernagel), Labhart

4. Liga, Gruppe 3

FC Heiden – FC Widnau 4:1 (2:1)

Bereits in der sechsten Minute durften die Vorderländer ein erstes Mal jubeln. Eine flache Hereingabe von Lopes brauchte Verona nur über die Torlinie zu drücken. Nur sechs Minuten später war derselbe Spieler ein weiteres Mal erfolgreich. Dieses Mal verwertete Verona einen Steilpass von Boller. In der 33. Minute fand ein weiter Ball nach einem zuvor abgewehrten Freistoss den Weg auf die rechte Aussenbahn. Der Widnauer Stürmer, der vergessen ging, konnte Blatter mit einem satten Flachschuss bezwingen und verkürzte zum 2:1.

In der zweiten Hälfte waren die Spielanteile wieder auf beide Seiten verteilt. Gefährlich wurde es auf beiden Seiten vor allem aus der zweiten Reihe und nach Standardsituationen. Diese brachten aber allesamt nicht den gewünschten Erfolg, und so dauerte es bis zur 80. Minute, ehe Dautaj zum 3:1 traf. Den Schlusspunkt setzte Krizevac, der in der Nachspielzeit zum 4:1 traf. (la)

Heiden: Blatter, Frauenknecht, Niederer, Ulmann, Boller, Köberl, Müller, Lopes, Verona, Alder

3. Liga, Gruppe 3

FC Appenzell – FC Egnach-Neukirch 1:1 (0:0)

Nach ausgeglichenem Beginn war die Appenzeller Mannschaft das leicht bessere Team. Sie kamen auch zu einigen Möglichkeiten, wobei diese dank guter Abwehrreihen eher beidseitig selten blieben. Und so ging es torlos in die Pause. In der 64. Minute gerieten die Appenzeller in Rückstand. Nach einer Vorlage über links konnte der herauslaufende Torhüter Manuel Koller den Ball im Zweikampf wegschlagen. Dabei traf er vermutlich auch noch etwas den Fuss des Gegners, so dass der Schiedsrichter auf Elfmeter entschied, der verwandelt wurde. In der 70. Minute lancierten die Appenzeller einen Konter. Sepp Peterer konnte sicher zum 1:1 einschiessen. Mit Angriffen über die linke Seite versuchten die Gäste in Führung zu gehen, wurden aber durch Fouls gestoppt. Da keine Tore mehr fielen, gewann das vor dem Spiel letztplazierte Neukirch-Egnach wohl eher einen Zähler, während die nicht schlecht spielenden Appenzeller eher zwei Punkte liegen liessen. (mk)

Teufen: Ehrbar, Knechtle, Bojic (Berlinger), Huber (Panella), Neff, Rohner, Hofstetter (Boppart), Neuländner (Marti), Clavadetscher, Panella (Bindernagel), Labhart

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