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TEUFEN: Entscheid liegt endlich vor

Der Gemeinderat unterstützt den Bau der Fotovoltaikanlage an der Umfahrungsstrasse finanziell. Die Energie-Genossenschaft zeigt sich erfreut.

Die Freude bei Jakob Brunnsch­weiler, Präsident der Energie-­Genossenschaft Teufen, ist gross. «Endlich können wir einen Schritt vorwärts machen und die Suche nach Sponsoren und Gönnern ins Auge fassen.» Lange liess der Entscheid des Gemeinderates, ob er sich finanziell am Bau der Fotovoltaikanlage an der Stützmauer der Umfahrungsstrasse beteiligen würde, auf ­ sich warten. Die Energie-Genossenschaft Teufen reichte ein Gesuch im Spätsommer vergangenen Jahres ein. Beantragt wurde eine Unterstützung von 120 Franken pro verkauftes Modul. Der Beitrag sollte dabei auf maximal 130000 Franken begrenzt werden.

Der Gemeinderat gab nun grünes Licht. Das liess er in einer Medienmitteilung verlauten. Er hege zwar Zweifel an der Wirtschaftlichkeit der Anlage, lässt sich dem Schreiben entnehmen, dennoch möchte er den Teufnerinnen und Teufnern die Möglichkeit nicht verwehren, in ein solches Projekt zu investieren. Hintergrund: Auf der Fläche von rund 1700 Quadratmetern würden 1042 Module mit schwarzen Monokristallin-Solarzellen angebracht. Diese wiederum wären in der Lage, 185 000 kWh pro Jahr zu generieren. Dieser Strom würde an­schliessend ins Netz der St. Gallisch-­Appenzellischen Kraftwerke AG (SAK) eingespeist. Die Idee: Die Teufnerinnen und Teufner kaufen sich ihre Module und generieren so ihre «eigene» Energie. Gesamtkosten des Projektes: 646000 Franken. Nun geht es an die Finanzierung. Brunnschweiler schwebt ein Crowdfunding-­System vor. Wie genau dies vonstatten gehen soll, ist noch ­unklar. Liegen denn schon erste Zusagen von möglichen Geldgebern vor? «Ja, aber da ist noch nichts definitiv. Wir starten mit der Finanzierung auf Feld null.» Brunnschweiler zeigt sich optimistisch, dass das Geld rasch beisammen sein wird. Die Baubewilligung läuft im Juni 2018 aus. Die könnte man zwar nochmals verlängern, der Prä­sident der Energie-Genossenschaft Teufen hält dennoch einen Spatenstich im nächsten Jahr für möglich.

Astrid Zysset

astrid.zysset@appenzellerzeitung.ch

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