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TEUFEN: Ein Ja im zweiten Anlauf

Die Stimmbürgerschaft stimmte dem Projektierungskredit über 900000 Franken für den Bau eines neuen Sekundarschulhauses zu. Und das deutlich.
Astrid Zysset
Teufen braucht ein neues Sekundarschulhaus, da die Schülerzahlen steigen. (Bild: Themenbild: Donato Caspari)

Teufen braucht ein neues Sekundarschulhaus, da die Schülerzahlen steigen. (Bild: Themenbild: Donato Caspari)

Astrid Zysset

astrid.zysset@appenzellerzeitung.ch

Die Stimmbürgerinnen und Stimmbürger Teufens haben gestern grünes Licht für den Projektierungskredit für den Bau eines neuen Sekundarschulhauses beim Altersheim Lindenhügel gegeben. 1766 stimmten dafür, 858 dagegen. Ein deutliches Resultat. Das findet auch Gemeinderätin Ursula von Burg. Sie ist Schulpräsidentin und Vizepräsidentin der Arbeitsgruppe Sekundarschulhaus – deren Präsidentin, Gemeinderätin Pascale Sigg-Bischof, weilt aktuell in den Ferien. «Ich bin wirklich froh, dass die Abstimmung zu Gunsten eines Neubaus ausfiel», so von Burg. Die Erleichterung ist ihr anzumerken. Im Vorfeld sei in der Gemeinde wenig über das Projekt diskutiert worden. «Darum wusste ich nicht, was die Mehrheit der Bürgerinnen und Bürger darüber denkt.» Einen Plan B, falls der Projektierungskredit abgelehnt worden wäre, gab es nicht. «Dann wäre es wirklich schwierig geworden.» Dieses Szenario ist aber nun nicht eingetroffen. Auf dem gemeindeeigenen Grundstück neben dem Alters- und Pflegeheim Haus Lindenhügel wird ein neues Schulhaus entstehen. Bis Ende Jahr soll ein Projektierungswettbewerb durchgeführt werden, sodass im zweiten Halbjahr 2019 das Volk über den notwendigen Baukredit abstimmen kann – die Baukosten belaufen sich auf schätzungsweise 20 Millionen Franken. Ein straffer Zeitplan. «Wir müssen jetzt Gas geben», so die Schulpräsidentin weiter. Die steigenden Schülerzahlen würden ansonsten dafür sorgen, dass in sechs Jahren beim Schulhaus Hörli Provisorien aufgestellt werden müssen. Und das wolle man verhindern. Läuft alles nach Plan, wäre das neue Schulhaus im Juni 2022 bezugsbereit.

«Wir von der Arbeitsgruppe sind sehr motiviert, das Bauprojekt voranzutreiben», sagt von Burg. «Wir haben ohnehin schon viel Zeit verloren.» Gemeint ist damit die Abstimmung 2015. Damals schickten die Stimmbürgerinnen und Stimmbürger die Vorlage für den Projektierungskredit für den Bau eines Schulhauses im Gebiet Landhaus bachab. Die Gesamtkosten hätten sich auf rund 28,6 Millionen Franken belaufen (inklusive Landkauf von vier Millionen). Zu teuer, fand die Mehrheit der Bürgerinnen und Bürger.

Mit den tieferen Gesamtkosten und dem Bau auf gemeindeeigenem Boden haben sich in der neuen Vorlage nun zwei wichtige Faktoren geändert. Wurde sie deshalb angenommen? «Nicht nur. Wir haben auch die Strategie offen gelegt. Das wurde sicherlich goutiert.» So wurde bekanntgegeben, dass das alte Schulhaus Hörli beispielsweise zu einem Zentrum mit Tagesstrukturen für Primarschüler wird. Bezüglich Nein-Stimmen meint von Burg, dass es jene bei jeder Vorlage geben würde. «Damit muss man immer rechnen.» Wichtig sei jetzt vor allem, dass das Kostendach von 20 Millionen Franken eingehalten wird.

Die Teilrevision des Feuerschutzreglementes (2004 zu 415) und der Teilzonenplan Hauptstrasse 39 – 51 (2086 zu 427 Stimmen) wurden an der Abstimmung gestern ebenfalls angenommen.

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