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TEUFEN: Der Mann für alle Fälle

Der Leiter des Tiefbauamtes, Ueli Anderfuhren, ist Mitglied der Arbeitsgruppe «Gestaltung Dorfzentrum». Er gilt als Bindeglied zwischen Gemeinderat, Arbeitsgruppe, den Appenzeller Bahnen und dem Kanton.
Richard Fischbacher
Ueli Anderfuhren plant in seinem Büro Lösungen für die Dorfgestaltung. (Bild: PD)

Ueli Anderfuhren plant in seinem Büro Lösungen für die Dorfgestaltung. (Bild: PD)

Richard Fischbacher

redaktion@appenzellerzeitung.ch

Es ist eine intensive Zeit für Ueli Anderfuhren. Neben den vielen anderen Projekten in Teufen beschäftigt ihn das Projekt der Appenzellerbahnen und dessen Folgen für die Gestaltung des Dorfes tagtäglich. Trotzdem wirkt sein Büro aufgeräumt und der 61-Jährige gelassen. «Die Verhandlungen mit den Appenzeller Bahnen und dem Kanton sind auf gutem Weg», sagt Anderfuhren. Wichtig sei, dass während der gesamten Bauzeit Übergangslösungen geschaffen werden, in welcher Form auch immer.

Einen gemeinsamen Nenner finden

In der Arbeitsgruppe «Gestaltung Dorfzentrum Teufen» ist Anderfuhren das Bindeglied zwischen der Gemeinde einerseits und den Appenzeller Bahnen und dem Kanton andererseits mit ihren verschiedenen Projekten. Er nimmt in seiner Funktion als Leiter des Tiefbauamtes an den verschiedenen Projektsitzungen teil. Dort arbeitet er an den fachtechnischen, organisatorischen und finanziellen Herausforderungen mit, bringt Ideen ein und kämpft für gute Lösungen für die Betroffenen. Dabei gehe es, wie er sagt, nicht nur um Verkehrsberuhigung, Verlegung von Werkleitungen oder gute Parkierungslösungen, sondern auch um neue Wege und Infrastrukturen für Fussgänger und Velofahrer.

Dass die Bevölkerung bis jetzt noch wenig über die Tätigkeiten der vom Gemeinderat letzten Februar eingesetzten Arbeitsgruppe hörte, liege nicht etwa an einer schlechten Kommunikation, sondern vielmehr daran, dass bis jetzt noch keine wesentlichen Entscheide gefällt wurden. Die Arbeitsgruppe war und ist bis jetzt damit beschäftigt, Vorarbeiten vorzunehmen und die nun in den nächsten Wochen und Monaten anstehenden Entscheide vorzubereiten. Anderfuhren ist auch regelmässig bei den Verhandlungen mit den Grundeigentümern dabei. Er stellt fest, dass ohne deren abschliessende Zusicherungen eine Orientierung der Öffentlichkeit bis anhin gar nicht möglich war. Anderfuhren versichert jedoch, dass umfassend informiert werde, sobald Entscheide getroffen werden. «Alles andere wäre der Sache nicht dienlich», ist er überzeugt. Er legt Wert darauf, dass er die Verhandlungen nicht alleine führt. Die Gesprächsführung hat – wenn es um Projekte der Bahn geht – die Bahn. Bei diesen Verhandlungen bringt er jedoch die Interessen der Gemeinde ein. Im Sinne der Sache sei es wichtig, einen gemeinsamen Nenner zu finden.

Beeinträchtigungen für das Gewerbe

Die Planungen für die Doppelspur der Appenzeller Bahnen und die Neugestaltung des Dorfzentrums werden in den kommenden eineinhalb Jahren parallel vorangetrieben und dabei eng koordiniert. Der Leiter des Tiefbauamtes ist überzeugt, dass die Projekte auf gutem Weg sind und der Zeitplan sowie die gesteckten Ziele eingehalten werden können. Dies sei auch dank der guten Zusammenarbeit mit allen Beteiligten möglich. Denn, so Anderfuhren: «Unsere Anliegen, also die Anliegen der Gemeinde, werden von der Bahn ernst genommen. Es ist ein Teamwork, auch wenn nicht wir die Bauherrschaft sind.» Ein besonderes Anliegen ist für ihn das Gewerbe. Ziel müsse sein, dass die Geschäfte während der Bauphase so wenig wie möglich beeinträchtigt werden. Man könne auch den Bauablauf beeinflussen. Aber auch mit den zu treffenden Massnahmen werde es für die Gewerbetreibenden nicht einfach werden, gibt Anderfuhren zu Bedenken.

Intensive Bauzeit steht bevor

Die nächsten vier Jahre werde in Teufen intensiv gebaut. Das Ziel ist, beide Projekte zeitgleich bis Ende 2021 oder 2022 zu realisieren. Die Projekte Kreisel/Bahnhof sollten 2018/2019 abgeschlossen sein. Ab 2020 wird dann die Ortsdurchfahrt folgen. Ob Anderfuhren bis zum Abschluss der Projekte auch noch in seinem Büro anzutreffen ist, lässt der 61-Jährige offen.

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