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TEUFEN: Bald fahren die Bagger auf

Bis im Mai sollen Ergebnisse zur Gestaltung des Dorfzentrums vorliegen. Der Gemeinderat präsentierte an einer Veranstaltung erste Ideen. Bei der Ortsdurchfahrt gibt es trotz baldigem Baustart noch Hürden.
Jesko Calderara
Wie das Zentrum von Teufen künftig aussieht, ist noch unklar. Die Züge der Appenzeller Bahnen werden aber als Strassenbahn durch das Dorf verkehren. (Bild: Visualisierung: PD)

Wie das Zentrum von Teufen künftig aussieht, ist noch unklar. Die Züge der Appenzeller Bahnen werden aber als Strassenbahn durch das Dorf verkehren. (Bild: Visualisierung: PD)

Jesko Calderara

jesko.calderara@appenzellerzeitung.ch

Die Appenzeller Bahnen (AB) drücken in Teufen aufs Tempo. Bereits in wenigen Wochen wollen sie mit dem Grossprojekt Ortsdurchfahrt beginnen. Wann genau welche Abschnitte realisiert werden und wo es noch ungeklärte Fragen gibt, zeigten die AB-Verantwortlichen, der Projektleiter und der Gemeinderat am Mittwochabend im vollen Lindensaal auf. Als Erstes wird der Umbau des Bahnhofs in Angriff genommen. Dort laufen bereits seit Oktober 2017 die Vorarbeiten. Vom 3. April bis zum 6. Oktober ist die Bahnstrecke von Teufen nach St. Gallen gesperrt. Stattdessen verkehren auf diesem Abschnitt Postautos. Reisende gelangen dagegen in dieser Zeit normal mit dem Zug von Teufen nach Appenzell. Während der halbjährigen Sperrung soll der Bahnhof mit einem dritten Gleis und behindertengerechten Perrons ausgestattet werden. Ausstehend ist die Baubewilligung. Mehrere Monate Verzögerung erwarten die AB dagegen beim geplanten Umbau der Bahnhofkreuzung zu einem Kreisel. Dort seien mehrere Einsprachen hängig, sagte Arthur Hitz, AB-Gesamtprojektleiter für die Ortsdurchfahrt. Wann diese realisiert werden kann, ist deshalb unklar. Man wolle allerdings den halbjährigen Bahnunterbruch möglichst gut für den Bau des Kreisels nutzen, sagte Hitz. Am wenigsten weit fortgeschritten sind die Planungen des dritten Teilprojekts. Die Züge der AB verkehren in Zukunft vom Bahnhof Teufen bis Stofel als Strassenbahn mit Doppelspur. Dafür gibt es erst ein Vorprojekt. Im März ist dazu eine politische Vernehmlassung geplant. Die Kernelemente seien bereits erkennbar, sagte Hitz. Es gebe jedoch noch einige Themen, die vertieft angeschaut werden müssten. Als Beispiel nannte er den Kostenteiler und die Verschiebung des Gebäudes «Elektro Nef». Eine grosse Herausforderung werde die Verkehrsführung während der Bauphase, sagte Hitz. Einige Besucher der Veranstaltung kritisierten den fehlenden Radweg. Der Zeitplan sieht vor, dieses Teilprojekt bis 2021 zu realisieren. Parallel zur Ortsdurchfahrt läuft auf Hochtouren die Planung zur Gestaltung des Dorfzentrums. Um Synergien zu nutzen, soll dieses Vorhaben möglichst gleichzeitig mit dem Projekt der AB umgesetzt werden. Christian Wagner stellte die Ideen einiger Architekturstudenten der HTW Chur zur Gestaltung des Bahnhofareals Ost vor. Die Studierenden machten sich auch Gedanken zu Parkierungsmöglichkeiten im Zentrum.

Konkrete Resultate zur Weiterentwicklung des Dorfzentrums sollen bis Mitte Mai vorliegen. In das Verfahren sind zahlreiche Akteure involviert. An zwei Workshops kann sich auch die Bevölkerung einbringen. Danach geht es darum, ein Bauprojekt auszuarbeiten. Anschliessend erfolgt die Abstimmung über den Objektkredit.

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