TEUFEN: Am Mittagstisch mit dem Regierungsrat

Der St. Galler Bildungsdirektor Stefan Kölliker hat das Sonderschulheim Bad Sonder in Teufen besucht. Er nahm an einer Unterrichtsstunde teil und speiste in einer Wohngruppe.

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Regierungsrat Stefan Kölliker beim Mittagessen bei einer Wohngruppe des «Bad Sonder». (Bild: PD)

Regierungsrat Stefan Kölliker beim Mittagessen bei einer Wohngruppe des «Bad Sonder». (Bild: PD)

In Begleitung von Esther Rohner Bachmann, zuständig für die Abteilung Sonderpädagogik, und Alexander Kummer, dem Leiter des Amtes für Volksschule, hat der St. Galler Regierungsrat Stefan Kölliker am Mittwoch das Sonderschulheim Bad Sonder besucht. Obwohl im appenzellerischen Teufen gelegen, gehört das Bad Sonder als St. Gallisches Sonderschulheim zum Zuständigkeitsbereich des Bildungsdirektors Kölliker.

Wie es in einer Medienmitteilung heisst, liessen sich die Gäste nach einem Empfang durch den Präsidenten der Trägerschaft des Bad Sonder, Daniel Hauri, vom Leitungsteam die Aufgaben und die Arbeitsweise des Bad Sonder erklären. Das Bad Sonder verfügt über 58 Schulplätze, hauptsächlich in der Oberstufe. 43 Jugendliche wohnen während den Schulwochen im Internat und werden dort sozialpädagogisch betreut. Das Bad Sonder wird von normalbegabten Jugendlichen mit Verhaltensauffälligkeiten, Asperger Autismus und anderen Schwierigkeiten besucht. Besonders interessierte sich der Regierungsrat gemäss Mitteilung für die breite Palette an Anschlusslösungen von der geschützten EBA-Ausbildung bis zur Kantonsschule. Kölliker liess sich die Schwierigkeiten der Jugendlichen und die verschiedenen Möglichkeiten der individuellen Förderung erklären.

Nach einem Rundgang durch das im Jahr 2014 fertiggestellte neue Wohnheim besuchte die Delegation um Regierungsrat Kölliker eine Lektion in der Mittelstufe und konnte sich so ein Bild vom Unterricht in der Sonderschule machen.

Das Mittagessen nahm Stefan Kölliker mit dem Bad-Sonder-Präsidenten auf einer Wohngruppe gemeinsam mit dort wohnenden Jugendlichen ein. Nach einem angeregten Austausch mit den Jugendlichen bestieg der Regierungsrat mit seinen Begleitern die Appenzeller Bahn, um zu seinen Amtsgeschäften in St. Gallen zurückzukehren. (pd)