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TEUFEN: Abstraktes und Gegenständliches

Das Zeughaus zeigt im Rahmen einer «Zwischenstellung» bis zum 26. November Formen, Strukturen und Druckgrafiken von Bruno Hufenus.
Lukas Pfiffner
Werner Meier, ein Weggefährte von Bruno Hufenus, gibt Einblick in dessen Leben und Wirken. (Bild: PF)

Werner Meier, ein Weggefährte von Bruno Hufenus, gibt Einblick in dessen Leben und Wirken. (Bild: PF)

Wie wohl die Pluralform von Hufenus lautet? Als Ulrich Vogt, der Kurator des Zeughauses Teufen, gestern Nachmittag Gäste, Stiftungsräte, politische Vertretungen und weitere Interessierte zur Vernissage begrüsste, hiess er besonders auch die «Hufenüssler» willkommen, wie er schmunzelnd feststellte: Freunde und Bekannte des Künstlers Bruno Hufenus (1938-2013), der vor allem in Trogen und St. Gallen gelebt hat.

Zum 21. Mal zeigt das Zeughaus eine «Zwischenstellung», eine Art kleinere Ausstellung mit einer Beschränkung auf eine Dauer von zwei Wochen. Eine halbe Hundertschaft fand sich am Sonntag zur Besichtigung der Nachlasswerke von Bruno Hu­fenus ein. Einerseits handelt es sich um lose Blätter, signiert oder unsigniert, andererseits um gerahmte Bilder in unterschiedlicher Grösse. Werner Meier, ein Weggefährte des Künstlers, erzählte in seiner Ansprache von dessen Wirken, gab Einblick in dessen künstlerisch-technisches Handwerk und in dessen Leben. «Was führt er uns vor Augen?», fragte Meier und gab die Antwort selber: «Zum Beispiel die grossartige Qualität von Flächen, Punkten, Linien und Strukturen. Oder die Tiefe der Farbe, etwa des Schwarz.» Die Bilder und Grafiken von Bruno Hufenus würden zudem für das Wechselspiel zwischen Abstraktem und Gegenständlichem stehen, sagte Meier. Die Werke konnten und können käuflich erworben und gleich mitgenommen werden.

Eine Aufwertung mit einem Konzert

Die «Zwischenstellung» von Bruno Hufenus erfährt am kommenden Sonntag, 19. November, ab 14 Uhr, im Zeughaus eine musikalische Aufwertung: Alfons Karl Zwicker hat zu den Grafiken ein Werk mit dem Titel «Druck-Klang» geschrieben, das uraufgeführt wird. Zudem wird anlässlich dieses Konzertes eine «Empathie» gespielt (Hommage an Else Lasker Schüler).

Lukas Pfiffner

lukas.pfiffner@appenzellerzeitung.ch

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