Vielen Dank für Ihre Registrierung. Sie haben den Aktivierungslink für Ihr Benutzerkonto per E-Mail erhalten.

Vielen Dank für Ihre Anmeldung.

Vielen Dank für Ihre Bestellung. Wir wünschen Ihnen viel Spass beim Lesen.

«Tendenziell werden mehr Reisen gebucht»

Vor dem schlechten Wetter in die Ferien flüchten oder doch zu Hause bleiben wegen der Terrorangst? Hansruedi Waldburger, Reiseberater bei Deluxetargets in Teufen, erzählt, wie sich das Wetter und die herrschende Verunsicherung auf die Buchungen auswirken.
Hansruedi Waldburger Travel Designer bei Deluxe Targets in Teufen (Bild: pd)

Hansruedi Waldburger Travel Designer bei Deluxe Targets in Teufen (Bild: pd)

Vor dem schlechten Wetter in die Ferien flüchten oder doch zu Hause bleiben wegen der Terrorangst? Hansruedi Waldburger, Reiseberater bei Deluxetargets in Teufen, erzählt, wie sich das Wetter und die herrschende Verunsicherung auf die Buchungen auswirken.

Herr Waldburger, werden wegen des schlechten Wetters mehr Reisen bei Ihnen gebucht?

Ja, momentan werden tendenziell mehr Reisen gebucht. Wir haben pro Tag etwa zehn Buchungen. Die eher kurzfristigen Anfragen haben nicht nur mit dem Wetter zu tun, sondern auch mit der Terrorangst.

Gibt es Leute, die sofort in die Ferien wollen, und gibt es somit mehr Last-Minute-Buchungen?

Last Minute eher weniger, aber die Ferien werden recht kurzfristig gebucht. Das hat aber vor allem mit den vergangenen Anschlägen zu tun. Die Leute wollen abwarten, ob sie dann wirklich in das entsprechende Land reisen wollen.

Profitiert das Reisebüro vom schlechten Wetter?

Ja, jedenfalls ein wenig. Vorteile bringen uns vor allem die kurzfristigen Buchungen. Die beliebtesten Reisedestinationen bei uns sind im Moment Ziele wie Amerika, Dubai, Südafrika, Skandinavien, Karibik oder natürlich Mallorca.

Ist das Wetter am Reiseziel beim Kundengespräch ein grosses Thema?

Ja, das wird besprochen mit dem Interessenten. Schweizer haben nicht so viele Ferien und möchten ihre freien Wochen nicht im Regenwetter verbringen. Beispielsweise ist auf den Malediven im August mit mehreren Regentagen hintereinander zu rechnen.

Sind die Preise wegen der Terrorangst zum Beispiel in der Türkei gesunken und in Spanien gestiegen?

Die Preise in den Ländern, welche vom Terror betroffen waren, sind gesunken. Dass aber Ferien in Spanien mehr kosten, kann man grundsätzlich nicht sagen. Bei grösserer Nachfrage kann jedoch der Preis schon steigen.

Ändern einige Kunden, welche jedes Jahr in die Türkei fahren, wegen der Anschläge ihr Ziel?

Bei den Reisenden, welche immer den gleichen Ort besuchen, ist die Angst vor dem Terror meistens geringer. Da sie das Reiseziel gut kennen. Aber es gibt natürlich Menschen, die mehr und andere, die weniger Angst haben. (rz)

Merkliste

Hier speichern Sie interessante Artikel, um sie später zu lesen.

  • Legen Sie Ihr persönliches Archiv an.
  • Finden Sie gespeicherte Artikel schnell und einfach.
  • Lesen Sie Ihre Artikel auf allen Geräten.