Teilzonenplan Sunnematt

«Nein zum Sunnematt-Projekt», Ausgabe vom 25. September

Alfred Widmer Poststrasse 20, Heiden
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Dass das Abstimmungsergebnis so deutlich ausgefallen ist, zeigt doch, dass die Stimmbürgerinnen und Stimmbürger sich nicht durch vollmundige Propaganda seitens auswärtiger Investoren und der Politik in die Irre führen lassen. Den 785 Nein-Stimmenden gebührt mein grosser Dank. In erster Linie freue ich mich für Heiden. Das einmalige Dorfbild dürfte hoffentlich erhalten bleiben. Die Besitzer der Liegenschaft müssen sich nun überlegen, wie das Areal, im Sinne der Bevölkerung, genutzt werden kann. Dass die Investoren schon wieder von «Überbauung» reden, sollten sie sich sehr gut überlegen. Ich bin überzeugt, dass das bestehende Sunnematt-Gebäude saniert und renoviert werden kann und der ehemalige Park wieder zum Leben erweckt werden sollte, ohne wieder an eine «Überbauung» zu denken. Der Vorschlag, daraus eine menschenwürdige Heimstatt, zum Beispiel für Alzheimer- und Demenzkranke, zu realisieren, mit der Möglichkeit, dass sich diese Menschen frei auf dem gesicherten Gelände, dem Park, bewegen können, ist sicher eher von öffentlichem Interesse. Ich bin überzeugt, mit gutem Willen, allenfalls mit Unterstützung der Gemeinde oder dem Kanton, kann ein solches Projekt verwirklicht werden. Der schützenswerte Charakter des Kurgeländes, ebenso des Dorfbildes, würde erhalten.

Alfred Widmer Poststrasse 20, Heiden