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«Tanzen schützt vor Alzheimer»

Jeweils am letzten Donnerstagnachmittag im Monat lädt die Pro Senectute zum Tanzcafé in der Kulturwerkstatt Appenzellerland in Herisau ein. Das Angebot ist bei den Seniorinnen und Senioren beliebt. Diese Woche wird ein letztes Mal vor der Sommerpause getanzt.
Markus Gmür Geschäftsleiter Pro Senectute AR (Bild: pd)

Markus Gmür Geschäftsleiter Pro Senectute AR (Bild: pd)

Jeweils am letzten Donnerstagnachmittag im Monat lädt die Pro Senectute zum Tanzcafé in der Kulturwerkstatt Appenzellerland in Herisau ein. Das Angebot ist bei den Seniorinnen und Senioren beliebt. Diese Woche wird ein letztes Mal vor der Sommerpause getanzt. Markus Gmür, Geschäftsleiter der Pro Senectute Appenzell Ausserrhoden, erklärt, weshalb.

Herr Gmür, wie sind die vergangenen Tanzcafés verlaufen?

Sehr unterschiedlich. Es hängt immer vom Wetter ab und ob wir Taxitänzer engagiert haben. Letzteres sind jeweils zwei Männer von der Tanzgruppe der Patientenorganisation OsteoSwiss. Sie sind bei jedem zweiten Tanzcafé dabei. Sie tanzen abwechslungsweise mit den Frauen, da diese immer in der Überzahl sind und sonst keinen Partner hätten.

Wie kommt das?

Frauen tanzen viel lieber als Männer, welche oft auch schon in jüngeren Jahren weniger gern tanzten.

Wie viele Seniorinnen und Senioren besuchen das Tanzcafé in Herisau durchschnittlich?

An schlechteren Tagen sind es um die 20, an guten Tagen bis zu 50 Seniorinnen und Senioren. Durchschnittlich sind es aber 30 bis 40 Teilnehmende. Das Tanzcafé ist sehr beliebt. Teilweise kommen sogar Leute aus dem Thurgau angereist, um zu tanzen. Die Bewegung und der soziale Austausch tut den Seniorinnen und Senioren gut. Eine Studie zum Tanzen hat gezeigt, dass es eine optimale Vorsorge ist gegen Alzheimer.

Wie läuft ein Tanzcafé ab?

Wir haben Paul als Livemusiker engagiert. Er spielt jeweils zwei Stücke hintereinander, danach gibt es eine kurze Pause zum Ausruhen, zum Trinken und zum Partnerwechseln. Wir haben herausgefunden, dass zwei Lieder für die Teilnehmerinnen und Teilnehmer die optimale Länge sind, um zu tanzen. Wer Musikwünsche hat, kann diese bei Paul deponieren. Er ist sehr beliebt bei den Tänzerinnen und Tänzern und verfügt über ein grosses Repertoire. Margrit Oertle ist die gute Seele des Tanzcafés, sie schaut derweil nach dem rechten.

Wieso finden im Sommer keine Anlässe statt?

Wir machen im Juli und August Pause aufgrund des Wetters. Für die Seniorinnen und Senioren ist es dann zu heiss. Die Hitze macht ihnen zu schaffen. (sso)

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