Taizé ist ein Ort und ein Gefühl

Oberstufe Kirchberg

Angelika Harder
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Die Kirchberger Gruppe fühlte sich in Taizé sehr wohl. (Bild: PD)

Die Kirchberger Gruppe fühlte sich in Taizé sehr wohl. (Bild: PD)

Wie jedes Jahr machte sich auch dieses Jahr eine Gruppe, bestehend aus 25 Jugendlichen der Oberstufe Kirchberg und sieben Begleitpersonen, auf den Weg nach Taizé. In Taizé, dem kleinen Dorf in Südburgund, etwa zwei Stunden von der Schweizer Grenze entfernt, treffen sich jedes Jahr Tausende von Jugendlichen und Erwachsenen aus der ganzen Welt. Von der superinternationalen guten Laune und der schwer beschreibbaren Atmosphäre angesteckt, erlebten wir zusammen eine Woche voller Besinnung und vielen, interessanten Erlebnissen. Auf dem Tagesplan standen nicht nur täglich die drei Gottesdienste mit den meditativen Gesängen und die Bibelstunden, in welchen jeden Tag eine andere Bibelstelle miteinander diskutiert wurde. Zusätzlich, wie für ein funktionierendes Zusammenleben erforderlich, gehört auch etwas Arbeit dazu. So mussten wir an jedem zweiten Nachmittag die Reinigung der WC- und Duschanlagen übernehmen.

In der Freizeit hatten die Jugendlichen aber genügend Zeit, sich mit Gleichaltrigen aus verschiedenen Nationen auszutauschen, mehr von deren Leben zu erfahren und dabei auch ihre Sprachkenntnisse zu testen und zu verbessern. Täglich trafen wir uns am Abend vor dem Okja, um den Tag gemeinsam beim gemütlichen Zusammensein abzuschliessen. Taizé ist ein Ort, wo sich viele Menschen jeden Alters, aus vielen verschiedenen Ländern treffen und gemeinsam ein einfaches Leben gestalten. Es ist erstaunlich, wie alles einwandfrei funktioniert und sich jeder dem einfachen Alltag einfügt. Taizé kann man nicht in Worte fassen, Taizé ist ein Gefühl.

«So viele verschiedene Jugendliche hier auf dem Hügel versammelt zu sehen, gleicht einem Fest und gibt uns Hoffnung, dass ein Zusammenleben in Frieden möglich ist», ein Zitat von Frère Alois.

Angelika Harder