SVP präsentiert ein Duo

AUSSERRHODEN. Die SVP Ausserrhoden stellt sich der Nationalratswahl im Herbst. Am 2. Juli entscheiden die Delegierten, ob sie Parteipräsident Edgar Bischof aus Teufen oder den Herisauer David Zuberbühler ins Rennen um die Nachfolge von Andrea Caroni schicken.

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SVP-Kantonalpräsident Edgar Bischof aus Teufen.

SVP-Kantonalpräsident Edgar Bischof aus Teufen.

An einer ausserordentlichen Versammlung präsentiert die SVP Appenzell Ausserrhoden den Delegierten am 2. Juli gemäss eigenen Angaben «zwei hochkarätige Kandidaturen» für die Nationalratswahlen: Die Kantonsräte Edgar Bischof und David Zuberbühler stellen sich der internen Ausmarchung. Mit den vorgeschlagenen Kandidaten sieht sich die Partei laut einer Medienmitteilung «in einer guten Ausgangslage, den Nationalratssitz in Appenzell Ausserrhoden zu erobern».

Edgar Bischof

Edgar Bischof ist 47 Jahre alt, verheiratet und Vater zweier Töchter. Der Teufner präsidiert seit neun Jahren die SVP Appenzell Ausserrhoden. Seit 2003 ist er Mitglied im Kantonsrat. Als langjähriges Mitglied in der Finanzkommission der Gemeinde Teufen und im Kantonsrat wurde Edgar Bischof in dieser Amtsperiode zum Präsidenten der Finanzkommission des Kantonsrates gewählt. Der gelernte Elektromonteur mit einer Weiterbildung am Abendtechnikum in St. Gallen zum dipl. Elektroingenieur HTL und Absolvent des KMU-HSG-Lehrganges ist heute, nach langjährigen Geschäftsführertätigkeiten in der Industrie, selbständiger Unternehmer. In seiner Militärzeit führte er nach der PAL Kp auch die Stabskompanie des Appenzeller Bat 83. In der Freizeit sind Fussball, Skifahren, ein gutes Glas Wein und das Kochen mit Freunden seine Leidenschaft.

David Zuberbühler

David Zuberbühler ist 36 Jahre alt und seit 16 Jahren politisch tätig. Nach zwölf Jahren im Herisauer Einwohnerrat politisiert er seit 2011 im Ausserrhoder Kantonsrat. Der verheiratete, zweifache Familienvater hat die Ausbildung zum Kaufmann auf einer Bank absolviert, ehe er in den Familienbetrieb wechselte. Wie aus der Medienmitteilung hervorgeht, führt er heute mit seinem Bruder drei KMU-Betriebe mit 34 Mitarbeitern. Letztes Jahr hat David Zuberbühler mit seiner Anfrage an den Regierungsrat dazu beigetragen, dass die Aufarbeitung der Affäre um die Bezüge des Verwaltungsrates des Spitalverbundes erfolgte, und er wurde bei der Wahl zum Appenzeller des Jahres mit dem zweiten Platz ausgezeichnet. Bei den Gesamterneuerungswahlen in diesem Jahr erzielte er das beste Resultat aller Kantonsräte. In seiner Freizeit ist er mit dem Motorrad unterwegs. (pd)

Kantonsrat David Zuberbühler aus Herisau. (Bilder: pd)

Kantonsrat David Zuberbühler aus Herisau. (Bilder: pd)