Supporter schauen nun nach vorne

Gut gearbeitet im letzten Vereinsjahr und doch enttäuscht. Die Generalversammlung der Supportervereinigung des FC Ebnat-Kappel konnte von erfreulichen Zahlen Kenntnis nehmen. Andererseits von der deutlichen Ablehnung des Kunstrasenplatzes durch das Stimmvolk.

Stefan Füeg
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René Metzger, Sepp Giger, Präsident Erich Frischknecht (von links). (Bild: Stefan Füeg)

René Metzger, Sepp Giger, Präsident Erich Frischknecht (von links). (Bild: Stefan Füeg)

WINTERSBERG EBNAT-KAPPEL. Die Enttäuschung über die verlorene Abstimmung über den Kunstrasenplatz war den meisten Mitgliedern der Supportervereinigung am Mittwochabend im Restaurant Sonne auf dem Wintersberg anzusehen. Und doch, der Präsident Erich Frischknecht gab sich kämpferisch.

«Zwar wurde die Abstimmung verloren und dies klar, aber vom Tisch ist die ganze Geschichte noch nicht.» Damit meinte er, dass trotz der Abfuhr durch die Stimmbevölkerung etwas geschehen müsse. Und komisch sei auch, dass an der seinerzeitigen Bürgerversammlung von den Stimmbürgerinnen und -bürgern der Kredit klar angenommen wurde. Zwar sei das Referendum ein demokratisches Recht, aber derart klar verloren zu haben, sei doch schlimm. Nun gelte es, über die Bücher zu gehen, das Ganze setzen zu lassen und zu schauen, wie es weitergehen könne. Denn klar sei, dass der Fussballclub für eine positive Zukunft auf eine intakte Infrastruktur angewiesen sei, welche auch bei schlechtem Wetter zu benützen wäre.

Rechnung ist erfreulich

Die ordentlichen Geschäfte der Hauptversammlung konnten innert kurzer Zeit abgewickelt werden. Die Rechnung, welche mit einem Gewinn von knapp 11 000 Franken abschloss, wurde genehmigt, das Vereinsvermögen beläuft sich mittlerweile auf über 135 000 Franken. Diese Zahlen wurden für den abwesenden Kassier Peter Roth von Sepp Giger vorgetragen. «Diesen Betrag werden wir nach Möglichkeit noch steigern, damit wir auch in Zukunft den Fussballclub unterstützen können, und wenn grössere Aufgaben auf ihn zukommen sollten, zu helfen», so Frischknecht. Die vom FC eingereichten Anträge um Unterstützung wurden einstimmig genehmigt. So einerseits ein Betrag von 4000 Franken zur Finanzierung von einheitlicher Funktionärsbekleidung, denselben Vertrag für die interne und externe Trainer- und Schiedsrichterausbildung sowie 2000 Franken für die Anschaffung von Trainingsbällen und sonstigem Material. Frischknecht hofft, dass sich der FC nach der Sprechung dieser Beiträge auch zu einem Feedback bereit erklärt. «Damit wir sehen, dass unsere Gelder auch im gesprochenen Sinn verwendet werden.» Mario Ammann als Vertreter des FC-Vorstandes nahm dieses Begehren auf und versprach, dafür zu sorgen. Die Finanzkompetenz an den Vorstand wurde nach kurzer Diskussion auf 5000 festgelegt.

20jähriges Bestehen feiern

Im kommenden Jahr muss Sepp Giger als langjähriger Aktuar ersetzt werden. Zwar daure die Amtsdauer bis 2017, aber er meinte, dass «nach jahrelangem Mitarbeiten es Zeit ist, die Aufgaben in andere Hände zu legen».

Präsident Erich Frischknecht forderte die Anwesenden auf, sich Überlegungen zu machen, wie im kommenden Jahr der 20. Geburtstag der Supportervereinigung gefeiert werden solle. Der Vorstand sei für Anregungen dankbar.

Im zweiten Teil der Hauptversammlung der Supportervereinigung referierte René Ahlmann, Chef Sportausbildung der Armee. Dabei konnten die Anwesenden interessante Details erfahren, bevor anschliessend und zum Abschluss der Supportervereinigung des Fussballclubs Ebnat-Kappel zum gemeinsamen Nachtessen übergegangen wurde.