SUPERMOTARD: Zwei schnelle Vize-Schweizer-Meister

Randy Götzl zeigte drei abgeklärte Wettkämpfe und stand in Ramsen als Dritter auf dem Podest. Cyrill Scheiwiller konnte seinen Siegeswunsch nicht umsetzen, freut sich dafür über den Vizetitel.

Fränzi Göggel
Merken
Drucken
Teilen
Randy Götzl hielt dem Druck stand und freut sich mächtig über sein Glanzresultat. (Bild: Fränzi Göggel)

Randy Götzl hielt dem Druck stand und freut sich mächtig über sein Glanzresultat. (Bild: Fränzi Göggel)

SUPERMOTARD. Die Entscheidung fiel im letzten Supermotard-Rennen in Ramsen, Kanton Schaffhausen. Randy Götzl aus Mogelsberg ging als Dritter der Gesamtwertung in der Königskategorie Prestige 450 an die Aufgabe heran. Nur ein Wimpernschlag trennte ihn von Kevin Tschümperlin aus Hinwil, der nach sieben von acht Rennen mit zwei Punkten Vorsprung auf dem zweiten Platz lag. Randy Götzl setzte den Rat von Vater und Teamchef Armin Hehli um, der «kuul bliibe» auf den Lenker seines Schützlings schrieb. Der junge Sportsmann zeigte drei abgeklärte Wettkämpfe und wurde in allen drei Läufen Dritter und stand drum, ebenfalls als Dritter, in Ramsen auf dem Podest. Kevin Tschümperlin hielt dem Druck nicht stand, so war der Weg frei für Randy Götzl, der seinen direkten Gegner souverän besiegte und den Vize-Schweizer-Meister-Titel einfuhr. «Mein Ziel war, meinen dritten Rang vom letzten Jahr zu bestätigen. Jetzt bin ich sogar Zweiter geworden», sagt der glückliche Sportsmann.

Lange konnte sich der Toggenburger Cyrill Scheiwiller in der Motocross-Schweizer-Meisterschaft Hoffnung auf den Titel machen. Doch oft unverschuldet in Stürze verwickelt, entschied das letzte Rennen in Cossonnay VD über Sieg oder Niederlage. Knietiefer Morast bestimmte die Regeln, der zweite Lauf wurde sogar abgesagt. «Mein Vorderrad steckte vor einer Auffahrt im Sumpf und dann überhitzte der völlig verdreckte Motor, der Töff stellte ab. Bis ich die Yamaha YZF 250 F wieder angekickt hatte, wurde ich dreimal überrundet», erzählt der schnelle Motocross-Crack von seinem Malheur. «Der Vizetitel ist auch schön», relativiert der Sportsmann sein gutes Resultat. Für die nächste Saison steigt Scheiwiller in die Kategorie «Open» auf und greift mit einer 450er-Maschine an.