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«Süssigkeiten machen glücklich»

Selbstversuch
Leona Dieckmann
Geschäftsführer Gregor Menzi vor einer Auswahl an Schoggihasen, die seit Ende Februar im Laden gekauft werden können. (Bild: Leona Dieckmann)

Geschäftsführer Gregor Menzi vor einer Auswahl an Schoggihasen, die seit Ende Februar im Laden gekauft werden können. (Bild: Leona Dieckmann)

Die Hälfte der Fastenzeit ist vorbei. Auch wenn einige – wie die beiden Redaktoren Beat Lanzendorfer und Anina Rütsche – auf Süsses verzichten, floriert das Geschäft mit Osterküchlein, Schoggihasen und weiteren saisonalen Spezialitäten. Gregor Menzi, Inhaber und Geschäftsführer des Cafés Abderhalden in Wattwil, zu dem auch eine Bäckerei und eine Konditorei gehören, spricht über seinen Bezug zu Süssem und zum Fasten.

Gregor Menzi, fasten Sie?

Nein, aber ich esse das ganze Jahr mit massvollem Umgang. Süsses esse ich generell nicht viel, ich mag es lieber salzig. Ich habe jedoch noch nie versucht, zu fasten, weil ich bezweifle, dass ich es durchhalten würde.

Merken Sie anhand der Verkaufszahlen, dass die Leute derzeit vermehrt auf Süsses verzichten?

Nein, heutzutage fällt dies nicht auf. Früher war der Verzicht aber noch spürbar. Es sind vor allem die älteren Leute, die sich noch auf diese Tradition besinnen. Doch die meisten kaufen trotzdem Süssigkeiten ein.

Bieten Sie in Ihrem Laden eine Spezialität für die Fastenzeit an?

Dieses Jahr nicht. Früher hatten wir vor Ostern ein besonderes Brot im Angebot. Je ein Franken des Verkaufserlöses wurde an die christlichen Organisationen Fastenopfer und Brot für alle gespendet. Dies hat jedoch teilweise zu Diskussionen mit der Kundschaft geführt, weil nicht alle bereit waren, gerade diese Hilfswerke zu unterstützen. Als Präsident des Kirchenverwaltungsrats fand ich diese Aktion aber gut. Ich plane, nächstes Jahr etwas Ähnliches zu starten.

Welches Gebäck aus Ihrem Sortiment mögen Sie am liebsten?

Ich mag alles und habe wechselnde Favoriten. Saisonale Gebäcke habe ich am liebsten. Momentan esse ich deshalb eher Osterkuchen als Berliner.

Sind Ihnen Süssspeisen noch nicht verleidet, wenn Sie täglich damit zu tun haben?

Nein, aber ich bin mit der Zeit wählerischer geworden und achte auf die Qualität. Nur mit dem Allerbesten bin ich zufrieden. Ich arbeite übrigens nicht mehr selbst in der Backstube, da ich mich um die administrativen Aufgaben kümmere. Ab und zu liegt natürlich ein Probiererli drin.

Warum braucht es Ihrer Meinung nach eigentlich Süssigkeiten?

Weil sie den Menschen Freude machen und weil man sich selber damit belohnen kann. Es ist erwiesen, dass der Konsum von Schokolade Glückshormone ausschüttet.

Leona Dieckmann

redaktion@toggenburgmedien.ch

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