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Suche die Distributions- stelle

Kürzlich wollten wir wieder einmal ausgehen. Eine Theateraufführung in der Region besuchen. Dazu braucht man bekanntlich Billette. Die konnte man früher am Schalter bestellen und abholen. Aber jetzt offenbar nicht mehr.
Koni Bruderer
Bild: Koni Bruderer

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Kürzlich wollten wir wieder einmal ausgehen. Eine Theateraufführung in der Region besuchen. Dazu braucht man bekanntlich Billette. Die konnte man früher am Schalter bestellen und abholen. Aber jetzt offenbar nicht mehr.

Jedenfalls war da im Kleingedruckten des Inserats bloss zu lesen, dass besagte Billette «über Internet, Callcenter und physische Distributionsstellen» erhältlich seien.

Gut, ich habe auch schon gehört, dass man übers Internet praktisch alles haben kann. Das Meiste davon direkt aus China angeliefert, damit Airlines, Speditionsfirmen und die Post auch etwas davon haben. Aber um an zwei Karten für eine Theateraufführung in der Ostschweiz zu kommen, schien mir das dann doch ein etwas weiter Weg.

Also Callcenter? Da ertönen bei mir allerdings diverse Warnglocken: Callcenter, sind das nicht die Stimmen von weit her, die immer zur Essenszeit anrufen und die nicht zu wissen scheinen, was ein Stern vor der Nummer in einem Schweizer Telefonbuch bedeutet?

Da auch unsere Nummer einen solchen Stern im Buch aufweist, schien es mir etwas inkonsequent, nun meinerseits freiwillig und ohne Not so ein Callcenter anzurufen.

Blieben noch die physischen Distributionsstellen.

Wenn ich dann herausgefunden hätte, was sich hinter diesem mir völlig rätselhaften Begriff verbirgt, würde ich mir meine Billette auf diesem Weg besorgen. Dachte ich. Und machte mich auf die Suche nach des Rätsels Lösung.

Und das ist das Resultat meiner Recherche:

Physische Distributionsstellen sind Orte. An die kann man hingehen. Und wenn man angekommen ist, trifft man dort Menschen. Bei denen bekommt man dann die gewünschten Billette im Tausch gegen Bares. Genau wie früher, als die gleichen Orte noch Schalter hiessen…

Wie sagte doch meine Grossmutter bei solchen Gelegenheiten: «Warum einfach, wenn's kompliziert auch geht?»

Bild: Koni Bruderer

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