Stunde der Wahrheit für Frauen

In den Medien wird lauthals Paul Signer als Favorit bei den Regierungsratswahlen ausgerufen. Fakt ist jedoch, dass wir Frauen 50 Prozent der Stimmen innehaben in unserem Kanton und das Stimmverhalten der Frauen matchentscheidend sein wird.

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In den Medien wird lauthals Paul Signer als Favorit bei den Regierungsratswahlen ausgerufen. Fakt ist jedoch, dass wir Frauen 50 Prozent der Stimmen innehaben in unserem Kanton und das Stimmverhalten der Frauen matchentscheidend sein wird. Somit haben wir Frauen es selber in der Hand, dass die Stimme der Frau im Regierungsrat mehr Gewicht bekommt und der Frauenanteil in der Ausserrhoder Regierung endlich verbessert wird. Wenn ausgewiesene Frauen in der Politik Verantwortung übernehmen wollen, verdienen sie unsere Unterstützung.

Lea Bösch, Geisshaldenstrasse 21, 9104 Waldstatt

Inge Schmid, die Saniererin

Betrifft Bericht «Frau oder Mann, SVP oder FDP», Ausgabe vom 9. Januar.

Die Berichterstattung in der Appenzeller Zeitung vom 5. und 9. Januar war unprofessionell. Andauernd wird Inge Schmid die lächerliche Geschichte über die Strassenbenennungen in Bühler zur Last gelegt, hat sie das denn im Alleingang entschieden?

Mit keinem Wort wird erwähnt, dass Inge Schmid eine höchst angespannte Finanzlage von einem FDP-Gemeindepräsidenten übernommen hat und es ihr gelungen ist, 50 Prozent der Schulden abzutragen und obendrauf erst noch eine Steuerreduktion von 0,2 Einheiten durchzubringen. Liebe Redaktion, ist das Absicht oder lausige Recherche?

Ueli Tanner,

Rothaldenstrasse 31, 9055 Bühler

Fenstergrössen reduzieren

«Zu früh gefreut», 11. Januar.

Aus Überzeugung haben wir die Petition Orts- und Gassenbild äussere Schmiedgasse organisiert und in der Folge Einsprache erhoben. Wie sich jetzt herausgestellt hat, wurde der Rekursentscheid «die Fassade des geplanten Neubaus nehme zu wenig Bezug auf das charakteristische Gassenbild der Schmiedgasse, welche in der Ortsbildschutzzone liegt» und die entsprechenden Empfehlungen total in den Wind geschlagen. Das Departement Bau- und Umweltschutz empfiehlt nämlich, die Fenstergrössen zu reduzieren sowie die Anordnung der Fenster zu strukturieren. Diese sind aber im «weiterentwickelten» Bauvorhaben genau gleich wie im abgelehnten Entwurf. Wäre es nicht längst angebracht, anstelle der sanierungsbedürftigen Fassade das Neubauprojekt mit Bild vorzustellen?

Fritz Wittwer und Verena Amann

Schmiedgasse 44, 9100 Herisau

Abfallentsorgung auf Kosten anderer

Ich spaziere jeden Morgen mit unsrem Hund am «WinWin» vorbei. An der Aussenentsorgungsstelle des «WinWins» sehe ich immer dasselbe Bild: mehrere gehäufte Berge von Abfall, zum Beispiel Lebensmittel, Büchsen, Glas in allen Farben, Karton, Papier, Plastiksäcke und sonstiger Abfall. Ein Angestellter des «WinWin» muss den Abfall, der einfach immer wieder nur hingestellt wird, mit Schaufel und «Garette» entsorgen, und jeder einzelne Sack muss auf seinen Inhalt kontrolliert werden und auf Kosten der Allgemeinheit entsorgt werden. Ich finde es gegenüber den Mitarbeitern des «WinWins» und der Allgemeinheit nicht fair. Wir haben die Möglichkeit, in unsrem Dorf «unsren» Abfall zu entsorgen, und dabei sind die Mitarbeiter des «WinWins» freundlich und sehr hilfsbereit. Schade, kommt keine Hilfe von politischer Seite bzw. wird dieses Littering nicht geahndet.

Brigitte und René Schmid

Degersheimerstrasse 32

9100 Herisau

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