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Studierende der PHSG machen Mathematik für Herisauer Sekschüler erlebbar

Dank des neuen Lernhefts «Mathematische Lernplätze» sollen Schüler der Herisauer Oberstufe realitätsnahe Aufgaben ausserhalb des Schulzimmers lösen. Die Broschüre beinhaltet acht «MathPlätze» mit je zwölf Aufgaben in verschiedenen Schwierigkeitsgraden.
Natascha Arsic
Einer der Matheplätze befindet sich beim Brunnen vor dem alten Zeughaus. (Bild: Natascha Arsic)

Einer der Matheplätze befindet sich beim Brunnen vor dem alten Zeughaus. (Bild: Natascha Arsic)

Im Rahmen einer Projektwoche haben 23 Studierende der Pädagogischen Hochschule St.Gallen (PHSG) das Lernheft «Mathematische Lernplätze in Herisau» erarbeitet. Am Donnerstagabend wurde es den Lehrkräften der Oberstufe Herisau übergeben.

Es ist die elfte Broschüre: Für Gossau, Rapperswil-Jona, St.Gallen, Rorschach, Wattwil und Lichtensteig, Wil, Heiden, Vaduz, das Sarganserland und das Mittelrheintal gibt es das Heft schon. Geri Rüegg, Dozent Fachdidaktik Mathematik an der PHSG und Mitglied des Projektteams, sagt:

«Mathematik erfreut sich bei den Schülern nicht immer einer grossen Beliebtheit. Doch mit dem Lernheft möchten wir das Gegenteil erreichen.»

An den mathematischen Lernplätzen in Herisau sollen die Schüler realitätsnahe Probleme in einer ihnen bekannten Umgebung lösen.

Ur-Herisauer hilft bei Suche nach Plätzen mit

Für das Lernheft wurden acht für die Gemeinde typische Plätze ausgewählt. «Als Ur-Herisauer hat hierbei vor allem Heinrich Schlittler mitgeholfen», sagt Alfred Zahner, Projektleiter. Normalerweise sei Schlittler für das Lektorat zuständig, doch mit diesem Projekt sei für ihn ein Herzenswunsch in Erfüllung gegangen.

Ein solcher «MathPlatz» ist beispielsweise der Brunnen vor dem alten Zeughaus. Dort lässt Schlittler die Lehrpersonen drei Aufgaben lösen. Dabei müssen sie unter anderem schätzen, wie oft der Inhalt des kleinen Brunnentrogs in den grossen passt. Lösungen zu den Aufgaben sind online aufrufbar.

Nächstes Lernheft ist bereits in Planung

Zu jedem der «MathPlätze» können je zwölf Aufgaben in verschiedenen Schwierigkeitsgraden gelöst werden – mit der ganzen Klasse, als Einzel- oder Gruppenarbeit. Das Heft ist so gestaltet, dass die Lehrpersonen selber wählen können, ob sie dafür einen Vormittag oder gar eine Woche einplanen möchten.

Ein weiteres Heft ist bereits in Planung, wie Zahner verrät. Als nächstes werden Studierende Mathematikaufgaben zu Altstätten ausarbeiten. «Das Geld für die neue Broschüre fehlt aber noch.» Die Ausgabe für Herisau wurde vom Departement Bildung und Kultur AR, von der Gemeinde Herisau, der Johannes Waldburger-Stiftung, der Steinegg-Stiftung und der Dr. Fred Styger Stiftung gesponsert.

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