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Stromleitungen verschwinden

Die St. Gallisch-Appenzellischen Kraftwerke verlegen Mittelspannungsleitungen zwischen Wattwil und Gommiswald in den Boden.
Martin Knoepfel
Die St. Gallisch-Appenzellischen Kraftwerke wollen die Freileitung zwischen den Trafostationen Schönenberg und Reisenbach (Bildmitte, hinten) in den Boden verlegen. (Bild: Martin Knoepfel (Ricken, 12. Oktober 2016))

Die St. Gallisch-Appenzellischen Kraftwerke wollen die Freileitung zwischen den Trafostationen Schönenberg und Reisenbach (Bildmitte, hinten) in den Boden verlegen. (Bild: Martin Knoepfel (Ricken, 12. Oktober 2016))

In Wattwil lag vor kurzem ein Baugesuch der St. Gallisch-Appenzellischen Kraftwerke (SAK) öffentlich auf. Auf dem Ricken sollen Stromleitungen auf dem Gebiet der Gemeinden Gommiswald und Wattwil verkabelt werden. Das Baugesuch betrifft Freileitungen für Wechselstrom mit Spannungen von 20 000 und 16 000 Volt. Man spricht hier von Mittelspannung. Zum Vergleich: Der Strom in den Steckdosen der Haushalte weist eine Spannung von 230 Volt auf.

Örtliche Synergien werden genutzt

Die SAK planten eine umfangreiche Verkabelung der Freileitungen ab Wattwil über den Ricken bis in die Gebiete Bildhus, Eggweid und Schümberg in Gommiswald, war dazu von der Medienstelle der SAK zu erfahren. Zugleich nutzten die SAK Synergien und verkabelten örtliche Niederspannungsfreileitungen, hiess es weiter.

Das Projekt gliedert sich nach Auskunft der SAK in drei Etappen und soll insgesamt 3,6 Millionen Franken kosten. Die SAK betrieben Netze der Mittel- und der Niederspannung. In diesen Spannungsebenen gehöre die Verkabelung der Leitungen zum Stand der Technik und sei wirtschaftlich. Die SAK strebten die Verkabelung solcher Freileitungen an, wenn das wirtschaftlich, bewilligungsfähig und technisch machbar sei, hiess es.

Drei Bauetappen bis im Sommer 2018

Die erste Etappe Wattwil–Schönenberg mit Kosten von 950 000 Franken nähert sich dem Abschluss. Für die zweite Etappe Bildhus–Schümberg in der Gemeinde Gommiswald haben die SAK die nötigen Bewilligungen. Die Baukosten betragen 1,4 Millionen Franken. Die Bauzeit dürfte ein Jahr betragen.

Die Bauarbeiten für die letzte Etappe Schönenberg–Ricken–Allmeind–Reisenbach in den Gemeinden Wattwil und Gommiswald sollen im November beginnen. Sie dürften laut SAK rund anderthalb Jahre dauern und ungefähr 1,26 Millionen Franken kosten. Die Freileitungen werden nach Abschluss der Bauarbeiten abgebrochen. Die über den Ricken verlaufende 50-Kilovolt-Freileitung der Axpo wird nicht in die Erde verlegt.

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