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STROM: SAK präsentiert positiven Jahresabschluss

Die St. Gallisch-Appenzellische Kraftwerke AG weist im abgelaufenen Geschäftsjahr einen tieferen Gewinn als im Vorjahr aus. Der Verwaltungsrat wurde neu bestellt.

Die St. Gallisch-Appenzellische Kraftwerke AG (SAK) schliesst das Geschäftsjahr 2016/17 mit einem Gewinn in der Höhe von 7,6 Millionen Franken ab. Im Vorjahr hatte der Gewinn noch 13,9 Millionen Franken betragen. Massgeblicher Grund für den Gewinnrückgang sei die durch das Bundesamt für Energie vorgegebene Reduktion des Zinssatzes auf dem Anlagenkapital des Stromnetzes von 4,7 auf 3,83 Prozent, wie es in einer Mitteilung heisst.

Demgegenüber wurde die Bilanzsumme auf 638,9 Millionen Franken erhöht, das entspricht einem Plus von 7,7 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Der Eigenkapitalanteil beträgt 41,6 Prozent. Die SAK sei damit auf einem gesunden finanziellen Fundament aufgestellt und bereit, anstehende Herausforderungen im vollständig oder zunehmend liberalisierten Markt der Kommunikations- und Energiebranche anzugehen, wie das Unternehmen weiter schreibt.

Zukunftsweisende Projekte

Die Energiestrategie 2050, die vollständige Strommarktöffnung oder auch Aspekte der Zielnetzplanung für eine sichere und lückenlose Stromversorgung haben die SAK im vergangenen Geschäftsjahr massgeblich beschäftigt. Ausserdem machten Projekte wie beispielsweise das Rechenzentrum in Gais, die Akquisition des Internetproviders iWay in Zürich und die strategischen Grundlagen zum visuellen Neuauftritt der SAK massgebliche Fortschritte respektive konnten abgeschlossen werden. Im Fokus des Engagements stünden professionelle Lösungen, so die Mitteilung weiter. Dass die SAK auf dem richtigen Weg sei, habe das Resultat einer Umfrage aufgezeigt: 95 Prozent ihrer Kunden empfehlen die SAK weiter.

Drei neue Mitglieder im Verwaltungsrat

Mit Marianne Koller-Bohl und Stefan Sutter traten zwei bisherige Mitglieder aus dem SAK-Verwaltungsrat aus. Die Generalversammlung wählte den Ausserrhoder Regierungsrat Dölf Biasotto und Ruedi Ulmann, Bauherr AI als deren Nachfolger in den Verwaltungsrat. Zudem wurde der Finanzexperte Markus Oppliger als zusätzliches Mitglied in den Verwaltungsrat gewählt. (pd)

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