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Strassenbau tut heimischem Baugewerbe gut

Im Kanton sollen zahlreiche Strassen ausgebaut werden. Einheimische Bauunternehmen profitieren.
Lisa Wickart
Die Strecke zwischen Kantonsgrenze und Schützenstrasse in Herisau soll erneuert werden. (Bild: LIW)

Die Strecke zwischen Kantonsgrenze und Schützenstrasse in Herisau soll erneuert werden. (Bild: LIW)

Die Bauwirtschaftskonferenz des Gewerbeverbandes AR führte auch dieses Mal zahlreiche Persönlichkeiten aus Politik und Unternehmen im Casino Herisau zusammen. An der diesjährigen Konferenz am Donnerstag wurden verschiedene verwirklichte und geplante Bauprojekte vorgestellt.

Regierungsrätin Marianne Koller-Bohl eröffnete die Konferenz mit einem Einblick in den Monitoringbericht 2012–2015. Der Kanton habe in dieser Zeit sowohl positive als auch negative Entwicklungen durchgemacht. Besonders betonte die Direktorin des Departements Bau und Volkswirtschaft die Steigerung der Wohnattraktivität und der Wohnbevölkerung. Der Monitoringbericht sei zufriedenstellend, denn die positiven Entwicklungen würden überwiegen.

Das Ziel des Regierungsprogramms 2012–2015 war die Zunahme der Wohnbevölkerung. Dafür wurden die Projekte Arealentwicklung und Bauen & Wohnen ins Leben gerufen. Für den Erfolg der Projekte hat der Kanton den Standortpreis gewonnen. Im Rahmen des Projekts Bauen & Wohnen wurde die Hausanalyse eingeführt. Sie hat die Erhaltung der Appenzeller Baukultur zum Ziel. Probleme wie Abwanderung, ungenutzte oder baufällige Wohnhäuser und eine negative Entwicklung des Dorfkerns sollen so verhindert werden. Der Schlussbericht des Regierungsprogramms zeigt eines: Das Ziel wurde erreicht und diverse Projekte wurden verwirklicht.

Geplant ist eine Teilrevision des Baugesetzes. Die Revision soll in zwei Etappen ablaufen. Die erste Etappe soll zusammen mit der Nachführung des Richtplans durchgeführt werden. Die zweite Etappe soll nach dem Raumplanungsgesetz II starten.

Kantonsstrassen werden ausgebaut

Urban Keller, Kantonsingenieur, übernahm das Wort für das Tiefbauamt. Die Ausgaben für Ausbauten von Kantonsstrassen belaufen sich 2017 auf 19,2 Millionen Franken. Neben kleineren Projekten sticht das Projekt Walzenhausen Ledi-Lebau heraus. Dafür sind 2,8 Millionen Franken vorgesehen. Die Strecke zwischen der Kantonsgrenze und dem Einlenker Schützenstrasse in Herisau soll für 2,1 Millionen Franken ausgebaut werden. Auch auf dem Plan steht die Strecke Einlenker Alte Landstrasse–Kaien in Rehetobel für 1,7 Millionen Franken. Für Wasserbauprojekte 2017 sind 3,0 Millionen Franken budgetiert. Das grösste Projekt ist der Feldwaldbach in Teufen. Dafür sind 1,2 Millionen Franken vorgesehen. Die Ausgaben seien im erwarteten Bereich, sagte Keller. «Das ist die ungefähre Grössenordnung, die wir jedes Jahr haben.»

Die Vergabestatistik 2015 zeigt, dass 97 Prozent der Bauaufträge an einheimische Unternehmen vergeben wurden. Insgesamt wurden 93 Aufträge erteilt. Otto Hugentobler, Kantonsbaumeister, stellte die Investitionsprojekte 2016/2017 vor. Diese sind die Psychiatrische Anstalt Appenzell, die Kantonsschule Trogen und die Strafanstalt Gmünden.

Vom Amt für Kultur erläuterte Fredi Altherr, Denkmalpfleger die Hausanalyse . Dabei geht es um Sanierung von Altbauten. Sie sollen das Ortsbild prägen und damit im öffentlichen Interesse stehen. Die Kosten einer Hausanalyse belaufen sich im Schnitt auf 6000 Franken. Die Hauseigentümer müssen lediglich ein Drittel der Kosten übernehmen. Der Rest wird von Gemeinde und Kanton übernommen. Die Hausanalyse hat sich bewährt: Zahlreiche Liegenschaften konnten erfolgreich saniert werden.

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