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Strasse wird versetzt

Im Frühjahr erstellt der Kanton an der Heinrichsbadstrasse ein neues Trottoir. Wegen des steil abfallenden Geländes muss die Strasse weiter in den Hang hinein gebaut werden.
Karin Erni
Damit Fussgänger den Wanderweg zum Gübsensee gefahrlos erreichen können, soll das geplante Trottoir bis nach der Kurve reichen. (Bild: ker)

Damit Fussgänger den Wanderweg zum Gübsensee gefahrlos erreichen können, soll das geplante Trottoir bis nach der Kurve reichen. (Bild: ker)

HERISAU. Im Herbst nimmt die Migros ihr Provisorium auf dem Walke-Areal in Betrieb. Eine neue Bushaltestelle soll gewährleisten, dass der Laden mit dem öffentlichen Verkehr erreichbar ist. Weil von der Bushaltestelle bis zur Migros kein Gehweg auf öffentlichem Grund existiert, plant der Kanton Appenzell Ausserrhoden den Bau eines Trottoirs entlang der Heinrichsbadstrasse. Dafür muss diese im Bereich der ersten Linkskurve in den Hang versetzt werden. Gemäss Kantonsingenieur Urban Keller sind die Planungsarbeiten abgeschlossen. Er rechnet mit einem Baubeginn um Ostern herum.

Hangabtrag nötig

Entlang der Firma Walke entsteht vorerst lediglich ein provisorisches Trottoir. Hier verläuft der Walkebach unterirdisch. Er soll nach dem Wiederauszug der Migros aus dem Provisorium verlegt beziehungsweise teilweise offengelegt werden.

Das Trottoir endet nicht beim Migros-Provisorium, sondern wird bis zur Abzweigung des Wanderwegs Richtung Gübsensee verlängert. Auf diesem Strassenabschnitt sind immer wieder Fussgänger anzutreffen. Wegen des steil abfallenden Geländes fehlt hier der Platz für ein Trottoir. Daher muss die Strasse weiter in den Hang hinein versetzt werden. «Es sind keine Kunstbauten nötig, das Gelände kann abgetragen werden», sagt Urban Keller. In der Kurve befindet sich auch die Schneeabladestelle für den Winterdienst. Sie bleibe erhalten und werde neu in das Trottoir integriert, so Keller. «Das bedeutet, dass der Verkehr künftig nicht mehr durch die Schneetransportfahrzeuge behindert wird.» Durch den Hangabtrag müsse zeitweise mit Verkehrsbehinderungen gerechnet werden. «Aus Sicherheitsgründen wird mindestens eine einseitige Sperrung mit einer Ampel nötig sein.» Der Kantonsingenieur will aber nicht ausschliessen, dass die Strasse zeitweise ganz für den Verkehr geschlossen wird. Bis im Herbst sollen die Bauarbeiten gemäss Keller abgeschlossen sein. Der Strassenausbau auf einer Länge von 350 Metern kostet insgesamt rund 2,5 Millionen Franken. Daran beteiligen sich die Migros und die Gemeinde Herisau mit je einer halben Million Franken.

Radweg verzögert sich

Zurückstehen müsse wegen der anstehenden Bauarbeiten derweil die Erstellung des Veloweges am Winkelnstich zwischen Herisau und St. Gallen-Winkeln, sagt Urban Keller. «Wir können nicht gleichzeitig an beiden Verkehrsachsen nach Herisau bauen.» Der Radweg müsse aber spätestens bis im Jahr 2018 erstellt sein, weil er Teil des Agglomerationsprogramms St. Gallen-Arbon-Rorschach sei und mit zweckgebundenen Geldern finanziert werde.

Urban Keller Kantonsingenieur Appenzell Ausserrhoden (Bild: pd)

Urban Keller Kantonsingenieur Appenzell Ausserrhoden (Bild: pd)

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