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ST.PETERZELL: Ja zur Photovoltaikanlage

Die Evangelisch-reformierte Kirchgemeinde Oberer Necker geht mit der Zeit. Die Kirchbürger bewilligten gestern Sonntag den Kredit für eine Photovoltaikanlage auf dem Dach des Kirchgemeindehauses in Hemberg.
Martin Brunner
Gerhard Friedrich, Präsident der Kirchenvorsteherschaft.

Gerhard Friedrich, Präsident der Kirchenvorsteherschaft.

ST.PETERZELL/HEMBERG. Die Kirchbürgerinnen und Kirchbürger der Evangelisch-reformierten Kirchgemeinde Oberer Necker waren sich gestern Sonntag schnell einig. Ohne Opposition und einstimmig genehmigten sie an der Kirchgemeindeversammlung in der Kirche in St.Peterzell den Kredit von 45000 Franken für eine Photovoltaikanlage. 22 500 Franken müssen aus dem Eigenkapital finanziert werden. Sie soll schon bald auf dem Dach des Kirchgemeindehauses in Hemberg installiert werden. Das freute Gerhard Friedrich, den Präsidenten der Kirchenvorsteherschaft. Er kann nun zusammen mit seiner Behörde die Abklärungen vorantrieben. Im Vordergrund steht dabei, aus den drei Offerten die beste auszusuchen. Ziel ist, eine ästhetisch gut integrierte Anlage zu realisieren.

Gerhard Friedrich, Präsident der Kirchenvorsteherschaft.

Gerhard Friedrich, Präsident der Kirchenvorsteherschaft.

Nach 15 Jahren amortisiert

Ein Anbieter ist die G&O sunsolution aus Dietfurt. Gabriel Oesch erklärte, dass die Anlage 115 Quadratmeter gross werden und 23 600 kWh Strom produzieren soll. Damit könnten fünf Haushalte versorgt werden. Die Module sollen einheitlich dunkel gestaltet werden. Geplant ist, über 50 Prozent des Stroms im angebauten Restaurant Löwen und für das Kirchgemeindehaus zu verwenden. Der Rest wird ins Netz eingespeist. Das Resultat sei eine gute Wirtschaftlichkeit der Anlage, sagte Oesch. Er sprach von Kosten von 43 000 Franken, brutto 55 000 Franken, abzüglich der staatlichen Förderung von 12 000 Franken. Durch den Verkauf der Energie und durch Einsparungen bei den Energiekosten ergebe sich ein Ertrag von jährlich rund 3000 Franken. Die Anlage sei somit nach 15 Jahren amortisiert.

Energetisch sanieren

Die Kirchbürger hatten sich zudem mit zwei weiteren Kreditanträgen zu befassen. In die Jahre gekommen ist die Kirche in St.Peterzell, Baujahr 1964. «Vor allem Fassaden und Fenster zeigen deutliche Spuren eines halben Jahrhunderts», sagte der Präsident. «Auch die Dachisolation entspricht nicht mehr heutigen Anforderungen.» Dem Projektierungskredit von 15000 Franken stimmten die Kirchbürger einstimmig zu. Damit soll die Sanierung vorbereitet werden, die Kosten von 390000 Franken verursachen würde und im nächsten Jahr durchgeführt werden könnte. Die dritte Bauvorlage betraf eine sanfte Sanierung des Pfarrhauses in Hemberg. Für Fenster und Wärmedämmung gaben die Kirchbürger den Kredit von 65000 Franken frei.

Neue Vorstandsmitglieder

In der Rechnung wies der Kassier Johannes Läubli auf mehr Steuereinnahmen und weniger Personalaufwand hin. Das hatte zur Folge, dass die Kirchgemeinde statt 814000 nur 611000 Franken aus dem Ausgleich beziehen musste. Der Steuerfuss muss nach drei Jahren Fusionsbonus von 26 auf 28 Prozent erhöht werden. Rechnung und Steuerfuss genehmigten die Kirchbürger einstimmig.

Hanni Raschle nach 14 und Johannes Läubli nach 6 Jahren traten von ihren Ämtern in der Kirchenvorsteherschaft zurück. Friedrich lobte beide als engagierte Mitglieder der Vorsteherschaft, die sich massgebend für das Wohl der Kirchgemeinde eingesetzt hätten. An ihre Stellen wurden Daniela Brunner und Ann-Kathrin Sutter aus Hemberg gewählt. Hanni Raschle übernimmt das seit dem 1. Januar 2015 vakante Amt in der Synode.

Auf diesem Dachteil des evangelischen Kirchgemeindehauses soll schon bald die Photovoltaikanlage installiert werden. (Bilder: Martin Brunner)

Auf diesem Dachteil des evangelischen Kirchgemeindehauses soll schon bald die Photovoltaikanlage installiert werden. (Bilder: Martin Brunner)

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