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STIERSCHAU: Starke Leistungsdichte

Vinz von Thomas Stark aus Stein und Janko von Christian Graf aus Teufen heissen die diesjährigen kantonalen Stierchampions. Die Experten sind voll des Lobes.
Martin Brunner
Janko von Christian Graf und Vinz von Thomas Stark wurden Champions. (Bild: Martin Brunner)

Janko von Christian Graf und Vinz von Thomas Stark wurden Champions. (Bild: Martin Brunner)

Martin Brunner

redaktion

@appenzellerzeitung.ch

«Die Stiere sind eine wahre Freude» oder «Sie sind wie Felsen in der Brandung» verdeutlichten an der kantonalen Stier- und Juniorschau in Herisau eindrücklich, wie zufrieden die Experten mit der Qualität der Tiere waren. Sie geizten nicht mit erfreulichen Bewertungen der Tiere, lobten ein übers andere Mal deren ­Leistungsstärke und waren sich sicher, dass solche Stiere erfolgreiche Nachkommen zeugen werden. Einer der kantonalen Schauexperten war Robert Bodenmann vom Stoos. Er wies auf die gepflegten Stiere hin. «Viele sehen wir jedes Jahr wieder», erklärte er. «Dabei können wir ­mitverfolgen, wie sie sich entwickeln. Das macht unsere Arbeit sehr spannend.»

Champion als Bestätigung

Das freute natürlich auch den Sieger bei den Brown Swiss. Thomas Stark aus Stein konnte mit Vinz zum ersten Mal den Titel eines Champions gewinnen. Erfahrung mit den starken Tieren hat er genug, denn sein Vater verliess sich schon auf die eigenen Stiere. «Ich freue mich über diesen Preis», sagte er. «Er ist eine schöne Bestätigung, dass ich auf dem richtigen Weg bin. Zumindest hat Vinz mit seinen dreieinhalb Jahren bereits einige Kälbchen gezeugt, die gut herausgekommen sind.» Viel Lob bekam auch der Original-Braune-Stier Janko von Christian Graf aus Teufen, ein mächtiges Tier von viereinhalb Jahren. «Ich freue mich riesig über diesen Gewinn», sagte er. «Janko ist sehr gutmütig und problemlos zu halten. «Besonders ist, dass ich diesen Titel bereits vor einem Jahr gewinnen konnte, allerdings mit einem anderen Stier.» Das bedeutet auch, dass Graf, ausser für die Mast, immer die eigenen Stiere einsetzt. Das gehört bei ihm zur Tradition.

Beat Brunner vom Bauernverband AR freute sich, dass die Bauern 67 Stiere und 31 Jungtiere aufgeführt hatten. «Wir sind froh, dass die Landwirte an unserer Schau mitmachen», sagte er. «Die Teilnahme zeigt zudem, welch grosse Bedeutung der Natursprung im Appenzellerland hat. Diese Tradition lebt bei uns nach wie vor.» Wichtig ist für ihn zudem die Juniorschau, die einen Vergleich über den ganzen Kanton gibt. So erfahren die Züchter, ob sie mit ihren Tieren auf dem richtigen Weg sind. Das ist beim Rinderchampion Krokus von Hans Konrad Bodenmann aus Gais und beim Jungviehchampion Jo-Ann von Hansueli Lanker aus Waldstatt der Fall. «Mir fielen vor allem die vielen feingliedrigen Jungtiere auf», sagte der Experte David Forrer aus Wartau. «Sie haben ideale Voraussetzungen für gute Milchkühe.» Den Gemeindecup gewann die Familie Giger aus Teufen, die gleich alle drei dafür notwendigen Jungtiere stellte.

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