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ST.GALLEN: Ein Flashmob für das Klanghaus

In der St.Galler Innenstadt hat am Samstag der erste Volkskulturflashmob stattgefunden. An vier verschiedenen Plätzen trafen sich über 200 Personen zum singen und musizieren. Die IG Klanghaus Toggenburg machte damit auf die noch laufende Klanghauspetition aufmerksam.
Das Klanghaus hätte am Schwendisee gebaut werden sollen. (Bild: pd)

Das Klanghaus hätte am Schwendisee gebaut werden sollen. (Bild: pd)

ST.GALLEN. Jeweils am zweiten Olma-Samstag findet der Tag der Volkskultur statt. Die IG Klanghaus Toggenburg hat diesen Tag genutzt, um parallel den ersten Volkskulturflashmob durchzuführen. Wie der Verein in einer Mitteilung schreibt, wurde in der St.Galler Innenstadt musiziert und gesungen. So gaben beim Eingang zur Multergasse Sänger populäre Volkslieder zum besten, beim Vadiandenkmal spielten Blasmusikanten, beim Gallusplatz sorgten Jodler für Stimmung und auf dem Klosterplatz standen diverse Alphornformationen im Einsatz. Zur Abschlussaktion versammelten sich schliesslich alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer auf dem Klosterplatz. Angeführt wurden die Formationen von Schellenschöttern.

Boomende Volkskultur
Laut der IG Klanghaus spielt gerade auf dem Land die klingende Volkskultur heute noch eine wichtige Rolle und das nicht nur in Vereinen und Organisationen, sondern ganz besonders im Alltag. "In einzelnen Bereichen findet heute gar ein Boom statt, wie beispielsweise beim Jodeln." Bewiesen wurde diese Popularität letztmals beim nordostschweizerischen Jodlerfest in Gossau. Auch in den Städten sei eine grosse Anzahl von musikbegeisterten Personen aktiv im Volkskulturbereich. "Dabei werden nicht nur Traditionen hoch gehalten, sondern auch neue Entwicklungen aufgenommen. Chöre oder Musikgesellschaften würden sich zudem zeitgemäss weiterentwickeln.

9000 Unterschriften für das Projekt
Das geplante Klanghaus im Schwendisee im Obertoggenburg sollte zum pulsierenden Zentrum für die klingende Volkskultur werden. Die IG Klanghaus Toggenburg setzte sich daher für eine Wiederaufnahme des politischen Prozesses ein, schreibt der Verein. Dies nachdem die Klanghausvorlage im Kantonsrat in der Schlussabstimmung an zu viel abwesenden Politikern scheiterte. Noch bis Ende Oktober läuft die entsprechende Petition.

Schon über 9000 Personen haben sich laut IG für das Projekt eingeschrieben - was ein deutliches Zeichen ist. Mit dem Flashmob wurde nun der klangvolle Abschluss der Sammlung nun eingeläutet. (red.)

Über 200 Personen fanden sich zum Flashmob in St.Gallen ein. (Bild: Screenshot Facebook)

Über 200 Personen fanden sich zum Flashmob in St.Gallen ein. (Bild: Screenshot Facebook)

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