Steuersenkung in Wolfhalden

Der Gemeinderat Wolfhalden strebt mit dem Budget 2013 eine Steuerfusssenkung um 0,1 Einheiten an. Trotzdem sollen die Steuereinnahmen steigen. Der Voranschlag schliesst ausgeglichen.

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WOLFHALDEN. Der Gemeinderat Wolfhalden eröffnet den Reigen der Gemeindebudgets. Seine Botschaft dürfte für Freude bei den Dorfbewohnern sorgen: Gemäss der Mitteilung der Gemeindekanzlei basiert der Voranschlag 2013 auf einem für die natürlichen Personen um 0,1 Einheiten reduzierten Steuerfuss (neu 4,10 Einheiten). Erwartet wird bei den natürlichen Personen ein Steuerertrag von 4,3 Mio. Franken. Mit dem auf 500 000 Franken geschätzten Ertrag bei den juristischen Personen wird demnach von einem Gesamtertrag von 4,8 Mio. ausgegangen. Das sind 100 000 Franken mehr als im Budget 2012. Wie der Gemeinderat schreibt, liege diese Prognose im Rahmen der im Kanton generell gesteckten Erwartungen. Der Ertrag pro Steuereinheit käme auf 1,17 Mio. Franken zu stehen. Im Vergleich zum Budget 2012 wird mit einer weiteren Steigerung gerechnet.

Die Rechnung 2013 sollte bei einem Aufwand von 9,6 Mio. Franken praktisch ausgeglichen ausfallen. Der kleine Aufwandüberschuss bzw. Fehlbetrag, etwas weniger als 70 000 Franken, könne durch einen Bezug aus dem gut dotierten Eigenkapitalkonto (Saldo per Ende 2011 2,4 Mio.) gedeckt werden. Die Investitionsrechnung sieht einen Ausgabenüberschuss von 1,2 Mio. Franken vor. Für Abschreibungen sind gemäss Communiqué 465 000 Franken eingestellt. Dies entspricht der Vorgabe im kantonalen Finanzhaushaltsgesetz, das Abschreibungen von 8 Prozent auf dem Restbuchwert des Verwaltungsvermögens fordert.

Die Urnenabstimmung über das Budget findet am 25. November statt. Informationen werden an der öffentlichen Orientierung vom Mittwoch, 7. November (20 Uhr im Gemeindesaal «Krone») präsentiert. (gk)