Stele ist nicht erlaubt

Weil ein Grabstein die erforderlichen Masse nicht erfüllt, wird der eingelegte Rekurs abgelehnt.

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INNERRHODEN. Ein Kirchenrat lehnte gemäss Mitteilung der Innerrhoder Standeskommission ein Gesuch für das Aufstellen eines Grabsteins, der die Form einer Stele haben sollte, ab. Das von einer Künstlerin entworfene Grabmal übersteige die reglementarisch zulässige Höhe von 80 Zentimetern. Ausserdem wurde bemängelt, dass sich das Grabmal nicht ins Gesamtbild auf dem Friedhof einpasse.

Andere Grabsteine

Gegen den Entscheid legte die betroffene Person Rekurs ein. Die Rekurrentin wies insbesondere auf andere Grabsteine hin, welche die zulässige Höhe ebenfalls überschreiten würden.

Die Standeskommission hat sich der Argumentation der Vorinstanz angeschlossen und den Rekurs abgelehnt. Bei den Grabmälern, die den geforderten Massen nicht entsprechen, handelt es sich gemäss Mitteilung teils um reglementarisch vorgesehene Ausnahmen, nämlich um Findlinge aus dem Alpstein oder historische Grabmäler.

Bestandesschutz

Bis zum Inkrafttreten des aktuellen Reglements im Jahr 2005 gab es keine Bestimmungen über die Ausmasse von Grabdenkmälern. Grabmäler aus dieser Zeit stehen noch unter Bestandesschutz. Wenige neue Grabmäler überschreiten, wie es weiter heisst, die Höhe von 80 Zentimetern. Sie seien aber nicht mit einer überschreitenden Höhe bewilligt, sondern zu hoch gesetzt worden. Hier werde der Kirchenrat für die erforderlichen Korrekturen sorgen, wird abschliessend mitgeteilt. (rk)

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