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Stein spielt neu in Anthrazit

Ihren 145-jährigen Geburtstag feiert die Musikgesellschaft Stein in neuem Gewand. Die alte violette Uniform hatte ihren Dienst 25 Jahre lang getan und wurde an 300 Anlässen getragen.
Karin Erni
Die verschiedenen Gestaltungselemente der neuen Uniform der Musikgesellschaft Stein werden dem Publikum vorgestellt. (Bild: Bilder: KER)
Die Präsidentin der Musikgesellschaft Stein, Manuela Ehammer, eröffnet den Abend noch in der alten Uniform.
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Stein spielt neu in Anthrazit

Fast 5000 Tragestunden hatte die alte Uniform der Musikgesellschaft Stein auf dem Buckel. Nach 25 Jahren musste eine Neue her. Das ist ein rechter finanzieller Lupf: Rund 2000 Franken kostet eine auf Mass angefertigte Uniform. 38 Mitglieder galt es, einzukleiden. Ein Grossteil des benötigten Geldes wurde mit einem Sponsorenlauf hereingeholt. Zudem wurden Firmen, Stiftungen und Private um Spenden angegangen. «Wir sind nah am Ziel», sagt Präsidentin Manuela Ehammer.

Für die Auswahl der neuen Uniform hatte sich eine Findungskommission gebildet. Diese unterbreitete den Mitgliedern vier Vorschläge. Einen davon hatte sie selbst ausgearbeitet, die anderen stammten vom Hersteller Schuler Uniformen in Rothenthurm. Ohne davon zu wissen, hätten sich die Mitglieder fast einstimmig für den Vorschlag aus den eigenen Reihen entschieden, freut sich Ehammer. Die Farbe violett, die lange Jahre das Markenzeichen der Steiner Musikanten gewesen war, ist noch auf dem Revers vertreten. Die neue Uniform sei wichtig für den Nachwuchs. Auf diesen sei die Musikgesellschaft besonders stolz, so Ehammer. «Die Hälfte unserer Mitglieder ist unter 35 Jahre alt.»

Die Neuuniformierung wurde am Wochenende mit einem grossen Fest gefeiert. Am Freitag gab es eine Klassenzusammenkunft, zu der 530 ehemalige Steiner Schüler kamen. Am Samstag massen sich sieben Musikvereine der Region tagsüber im Blamu-Cup. Bei der Uniformvorstellung am Abend war die Mehrzweckhalle proppenvoll. Auch Regierungsrat Alfred Stricker machte der Musikgesellschaft seine Aufwartung. Er zeigte sich beeindruckt vom neuen Gewand, das notabene erst die fünfte Uniform seit Bestehen des Vereins sei. Früher habe ein «Tschoope» und eine Faltenhose reichen müssen, «um eine Falle zu machen». Claudia Frischknecht überbrachte die Grussbotschaft des Appenzeller Blasmusikverbandes und überreichte einen Gutschein in der Höhe von 500 Franken für neue Musikstücke.

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