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STEIN: Ein Miteinander soll’s geben

Neben der Viehschauwiese soll nach den Sommerferien ein Begegnungsplatz eröffnet werden. Die Initianten wollen damit niederschwellige Treffen ermöglichen.
Astrid Zysset
Heidi Mauch und Kurt Löffel vom Verein «Dorftreffpunkt Stein». (Bild: Astrid Zysset)

Heidi Mauch und Kurt Löffel vom Verein «Dorftreffpunkt Stein». (Bild: Astrid Zysset)

Astrid Zysset

astrid.zysset@appenzellerzeitung.ch

Das Konzept ist einfach: Im Herzen von Stein, neben dem Spielplatz bei der Viehschauwiese, soll ein Treffpunkt für alle Generationen entstehen. Ein alter Bau- wagen wird hierzu mit einem kleinen Tresen ausgestattet, an welchem Kaffee und Kuchen bezogen werden können. Draussen stehen Bistrotische und Stühle. «Es soll ein niederschwelliges Angebot sein, um einfach zusammenzusitzen», sagt Heidi Mauch. Zusammen mit Cornelia Inauen, Sandra Larsson, Reto Schadegg und Kurt Löffel hat sie den Verein «Dorftreffpunkt Stein» gegründet, der den sogenannten Begegnungsplatz lanciert. Die Idee: Die Menschen können unverbindlich, ohne Konsumationszwang beisammen sein. «Wir haben zwar ein lebendiges Dorf, aber ein Miteinander ausserhalb von Vereinen gibt es kaum», so Mauch.

Vergangenen Sommer hatte als eine Art Kick-off-Anlass der Begegnungsplatz ein erstes Mal geöffnet. Und der Erfolg blieb nicht aus. Rund 100 Leute kamen vorbei. «Das Bedürfnis nach einem solchen Angebot besteht», resümiert Kurt Löffel. Nun soll es für mindestens zwei Jahre eingeführt werden. Die Bewilligung der Gemeinde liegt vor, Wasser und Strom stellt sie zur Verfügung. Was jetzt noch fehlt, sind die finanziellen Mittel. Für die Anschaffung des Bauwagens, den Umbau desselben wie auch die Bistrotische würden wohl – so schätzt der Verein – Kosten von 20000 Franken anfallen. Darum werden jetzt Stiftungen und Gönner angefragt. «Wir sind zuversichtlich, dass wir das Geld zusammenbekommen.» Die Kosten seien zudem verhältnismässig niedrig, so Löffel. Vieles wird in Fronarbeit erledigt. Bei den Umbauarbeiten am Bauwagen wird der Verein durch das ortsansässige Gewerbe unterstützt und auch Oberstufenschüler arbeiten mit.««Wir möchten möglichst viele miteinbeziehen», so Mauch. Es soll ein Projekt von Steinern für Steiner werden. So hätten sich beim vergangenen Kick-off-Anlass auch schon viele Freiwillige gemeldet, die am laufenden Betrieb mithelfen wollen. Löhne werden keine gezahlt. Die Einnahmen durch Kaffee und Kuchen werden gebraucht, um die laufenden Kosten zu decken. «Falls doch ein Gewinn resultieren würde, müssen wir schauen, wie wir den Begegnungsplatz noch attraktiver gestalten können – zum Beispiel mit einer Bocciabahn», so Mauch.

Start nach den Sommerferien

Nach den Sommerferien soll das Projekt beginnen respektive der Dorftreffpunkt das erste Mal stattfindet. Durchgeführt wird er maximal zwei- bis dreimal pro Woche von 14 bis 19.30 Uhr – allerdings ausschliesslich bei schönem Wetter. «Einen Namen für den Begegnungsplatz haben wir noch nicht. Wir werden wohl bei der Premiere einen Wettbewerb durchführen müssen, um eine geeignete Variante zu erhalten», sagt Kurt Löffel lächelnd. Die Organisatoren sind zuversichtlich, dass ihr Projekt auf eine positive Resonanz stossen wird. «Wir möchten aber keine Richtgrösse an Besucherinnen und Besuchern festlegen», so Heidi Mauch. «Wenn wir nach zwei Jahren das Gefühl haben, es war erfolgreich, dann bleiben wir dabei. Dann führen wir das Angebot des Begegnungsplatzes definitiv ein.»

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