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STAU: In Dietfurt ist Geduld gefragt

Seit Dienstag ist in Dietfurt ein Lichtsignal in Betrieb und gerade in Stosszeiten staut sich darum der Verkehr in beide Fahrrichtungen. Belohnt wird das Warten schliesslich mit der neuen Umfahrung Bütschwil.
Sabine Schmid
Während den Stosszeiten verursacht das Lichtsignal in Neudietfurt längeren Stau. (Bild: Martina Signer)

Während den Stosszeiten verursacht das Lichtsignal in Neudietfurt längeren Stau. (Bild: Martina Signer)

Sabine Schmid

sabine.schmid@toggenburgmedien.ch

«Wir wissen, dass es Stau gibt. Doch wir können es nicht ändern». Das sagt Ruedi Vögeli, Leiter Kunstbauten des kantonalen Tiefbauamts und Gesamtprojektleiter der Baustelle der Umfahrungsstrasse Bütschwil. Er glaubt gerne, dass die Wartezeiten zu Stosszeiten lang sind und die Nerven der Autofahrer auf eine harte Probe stellen. Bereits am Dienstag im abendlichen Feierabendverkehr standen die Fahrzeuge zeitweise bis zur Einfahrt der Umfahrung im Wattwiler Flooz respektive bis zum Kieswerk Grob in Bütschwil. Er selber sei am Dienstagmittag beim Lichtsignal durchgefahren, sagt Ruedi Vögeli. «Ich bin gut durchgekommen, nachher vor der Barriere habe ich länger gewartet».

Ampel wird verkehrsabhängig gesteuert

Anders tönt es bei Pendlern, die die Baustelle im Stossverkehr passiert haben. «Eine Ampel, mehr als 30 Minuten Wartezeit», hat ein User auf Facebook gepostet, nachdem er am ersten Tag im Stau gestanden hat. Er regt an, dass eine minimale Justierung vorgenommen werde. Dem entgegnet Ruedi Vögeli, dass die Ampel verkehrsabhängig gesteuert wird. Das heisst, wenn es in einer Richtung mehr Verkehr gibt, bleibt die Ampel länger auf grün geschaltet. Die Lichtsignale an der Oberhelfenschwilerstrasse und bei der Ausfahrt vom Gewerbepark reagieren ebenfalls auf Verkehrsaufkommen und schalten bei Bedarf auf Grün. Einzig das Postauto könne die Schaltung beeinflussen und das Lichtsignal für sich bevorzugt auf grün schalten, sagt Ruedi Vögeli. Geschieht dies, so sei es möglich, dass einmal in eine Richtung zwei Grünphasen aufeinander folgen, während der Gegenverkehr nie laufe.

Der Kluge fährt im Zuge – oder im Postauto

Die Pendler, die tagtäglich auf der Kantonsstrasse 16 fahren, haben kaum Möglichkeiten, den allmorgendlichen und allabendlichen Stau zu umfahren. Es sei denn, sie nehmen einen grösseren Umweg, beispielsweise über Ganterschwil und Oberhelfenschwil respektive Necker und Wasserfluh in Kauf. Dem Stau entgeht unter Umständen auch, wer zu einer anderen Zeit die Fahrt unter die Räder nimmt, oder das Auto zu Hause stehen lässt und auf den öffentlichen Verkehr umsteigt.

Noch keine Probleme vermeldet Postauto. Auf den Linien 771 von Dietfurt in Richtung Oberhelfenschwil und 772 von Dietfurt über Lichtensteig nach Krinau seien keine grösseren Verspätungen verzeichnet worden, sagt Katharina Merkle von der Medienstelle der Postauto Schweiz AG. Wohl aber habe es auf der Linie 768 von Ganterschwil nach Bütschwil kleine Verspätungen gegeben. Die Anschlüsse hätten jedoch erreicht werden können. Wie Katharina Merkle weiter ausführt, beobachte man, wie sich die Situation entwickle. Gebe es grössere Verspätungen wegen massiven Staus, würden weitere Massnahmen eingeleitet.

Ruedi Vögeli versteht, dass die längeren Wartezeiten zu Unmut führen. Er stellt Besserung in Aussicht, spätestens dann, wenn die Umfahrung Bütschwil eröffnet sein wird.

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