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Start mit 108 Asylsuchenden

Zurzeit leben 108 Personen im temporären Bundesasylzentrum in Heiden. Mit dem Start sind die Verantwortlichen zufrieden. Vereinzelt haben sie auch kritische Rückmeldungen erhalten.
Jesko Calderara
Gallus Pfister Gemeindepräsident Heiden (Bild: apz)

Gallus Pfister Gemeindepräsident Heiden (Bild: apz)

HEIDEN. Seit Mitte Februar betreibt das Staatssekretariat für Migration (SEM) beim Schulhaus Gerbe in Heiden ein temporäres Bundesasylzentrum. Nach den ersten Wochen ziehen die Verantwortlichen eine positive Bilanz. «Der Start der Asylunterkunft ist gut verlaufen», sagt SEM-Pressesprecherin Céline Kohlprath. Anpassungen am Betriebs- und Sicherheitskonzept seien keine geplant. Zurzeit leben 108 Asylsuchende in Heiden. Für die nächsten Tage soll dies so bleiben.

Laut Kohlprath hat das Staatssekretariat für Migration aus der Heidler Bevölkerung viele Hilfsangebote erhalten. «Einerseits für Kleiderspenden und anderseits von Personen, die sich freiwillig engagieren möchten.» Nur vereinzelt habe es negative Stimmen gegeben, sagt Kohlprath.

Sorgen um Sicherheit

Auch aus Sicht der Gemeinde Heiden ist die Inbetriebnahme des Asylzentrums problemlos verlaufen. «Negative Rückmeldungen liegen insbesondere seitens der Schule bis jetzt keine vor», sagt Gemeindepräsident Gallus Pfister. Im Gegenteil, die Jugendlichen gingen unbeschwert und interessiert mit der neuen Situation um.

Insgesamt haben sich fünf Einwohnerinnen und Einwohner schriftlich bei Pfister gemeldet. «Zwei davon machen sich Sorgen um die Lebensqualität und Sicherheit in Heiden.» Für solche Vorbehalte habe er Verständnis. Der Umgang mit Asylsuchenden sei halt ungewohnt, sagt der Gemeindepräsident. In drei Schreiben wiederum haben Freiwillige ihre Hilfe angeboten.

Pfister verweist zudem auf die Begleitgruppe, die Gemeinderätin Brigitt Mettler leitet. Darin vertreten sind die Betreiber, einige Anwohner, der Detailhandel, die Polizei, der Zivilschutz und die Schule. Aus dieser Gruppe, die sich alle zwei Wochen treffe, habe er durchwegs erfreuliche Rückmeldungen erhalten, sagt Pfister.

Lob für Betriebskonzept

Unmittelbar neben der «Gerbe» liegt das Betreuungszentrum. Dessen Geschäftsleiter Alfons Rutz sagt: «Als direkte Nachbarn spüren wir so gut wie nichts vom Asylzentrum.» Die Mitarbeitenden sowie die Bewohner und Angehörigen hätten keine Probleme damit, dass Menschen hier Zuflucht fänden. Zumindest habe er nichts anderes gehört.

Rutz lobt vielmehr das gut funktionierende Betriebskonzept. «Das ganze Projekt ist aus meiner Sicht sehr professionell aufgezogen worden.» Das Betreuungszentrum sei in einer Begleitgruppe zu Sitzungen eingeladen worden, um allfällige Probleme zeitnah zu besprechen.

Zurzeit sind keine Änderungen am Betriebskonzept des temporären Bundesasylzentrums beim Schulhaus Gerbe in Heiden geplant. (Bild: cal)

Zurzeit sind keine Änderungen am Betriebskonzept des temporären Bundesasylzentrums beim Schulhaus Gerbe in Heiden geplant. (Bild: cal)

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