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Start frei für die elfte Runde

Über 300 Kinder und Jugendliche der Region Wil betätigen sich diese Woche bei 32 Vereinen sportlich.

Die 11. Wiler Jugend-Games finden seit gestern Montag und noch bis zum 21. Oktober auf den Wiler Sportanlagen statt. Sie bieten für die Schuljugend aus Wil und der Region ein herausforderndes Herbstferienangebot. Getragen wird der Anlass vor allem von den 32 Vereinen, welche insgesamt 65 Angebote in 1100 Kursplätzen präsentieren. Die Grundidee kam vor gut 20 Jahren aus der IG Wiler Sportvereine, aber auch von Seiten der Arbeitgeber und des Gewerbes. Man wollte mit einem breiten und attraktiven Ferienprogramm Kinder und Jugendliche motivieren, sich sportlich zu betätigen, zu schnuppern, und den Vereinen eine Möglichkeit bieten, sich zu präsentieren. Der administrative Aufwand wurde über die Jahre immer grösser, so dass man inzwischen glücklich ist, dass die Stadt Wil einen grossen Teil der Arbeiten ins Sportsekretariat einfliessen liess. «Für uns ist das eine dankbare und lehrreiche Arbeit in den Bereichen der Organisation wie Korrespondenzen führen, Administration, Logistik, Telefonate, Erstellen von Statistiken usw. die zu einem tollen Projekt, vor allem auch für Lernende und Praktikanten, gewachsen ist», sagt Phat Do, Leiter Fachstelle Sport und Infrastruktur der Stadt Wil.

Zahlreiche Vereine bieten insgesamt 65 Sportlektionen an, um ihre Sportart vorzustellen, aber auch um den Kindern eine sinnvolle und attraktive Herbstferienwoche zu bieten. Weit über 300 Schülerinnen und Schüler aus Wil und der Region nutzen in den Herbstferien die Schnupperangebote. An den 11. Wiler Jugend-Games werden nicht nur die Schüler/innen der Stadt Wil mit Rossrüti und Bronschhofen (circa zwei Drittel), sondern auch der umliegenden Schulgemeinden (circa ein Drittel) teilnehmen. Während der Jugend-Games-Woche werden von den Teilnehmenden etwa 1100 Einheiten belegt. Das heisst aber auch, dass gleich viele Znünis mit Getränken bereitgestellt und verteilt werden müssen. Für 25 Franken erhalten die Kinder ein Shirt, Schnupper- und Bewegungsstunden in verschiedenen Sportarten und dazu immer einen Znüni oder Zvieri.

Neuer OK-Präsident

Erstmals amtet Michael Stöckli, Kantonsschullehrer und Vorstandsmitglied der IG Wiler Sportvereine, als OK-Präsident. Er übernahm das Amt von Patrik Baumer, Wil, dem Leiter des St. Galler Kantonalen Sportamtes. Baumer sagt zu den Jugend-Games: «Das Projekt ist wegweisend in seiner Art und hat im Kanton schon viele weitere Vereine und Gemeinden inspiriert, ähnliche Wege zu gehen. Das Wiler Projekt ist aber auch deshalb erfolgreich, weil es von den Vereinen und der Stadt Wil unterstützt und mitgetragen wird.» (pd)

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